Die Non-Sectarian Anti-Nazi League to Champion Human Rights (ursprünglich American League for the Defense of Jewish Rights) war eine 1933 gegründete amerikanische Organisation mit dem Ziel eines Wirtschaftsboykotts gegen das nationalsozialistische Deutschland.

Ziel Gegründet wurde sie in New York City. Präsident bis 1938 war Samuel Untermyer, danach James H. Sheldon.

Die Organisation versuchte über Radio und Schriften die amerikanische Bevölkerung dazu zu bringen, keine deutschen Waren mehr zu kaufen. Dazu gab sie das „Anti-Nazi Economic Bulletin“ heraus, in dem unter anderem Listen von Firmen erschienen, die deutsche Waren verkauften. Diese Firmen wurden angeschrieben und aufgefordert, sich am Boykott zu beteiligen. Weigerte sich eine Firma, wurden andere Firmen, die sich am Boykott beteiligten, aufgerufen, diese Firma zu boykottieren.

Ziel war es auch, Amerikaner von Reisen nach Deutschland abzuhalten, damit sie kein Geld nach Deutschland bringen. Gegen die Olympischen Sommerspiele 1936 wurden ebenfalls zum Boykott aufgerufen.

Die Organisation bestand bis zum Tod von James H. Sheldon im Jahre 1975.

Wirkung In einem Bericht des Reichswirtschaftsministeriums über die Ausfuhrlage vom Dezember 1938 heißt es:

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Einzelnachweise

Kategorie:Historische Organisation (Vereinigte Staaten) Kategorie:Wirtschaftsgeschichte der Vereinigten Staaten Kategorie:Wirtschaft (Deutsches Reich, 1933–1945) Kategorie:Organisation (Beziehungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten) Kategorie:Beziehungen zwischen dem Deutschen Reich (1933–1945) und den Vereinigten Staaten Kategorie:Gründung einer politischen Organisation 1933