Edda Köchl-König (* 28. Februar 1942 in Wien; † 12. September 2015 in Berlin)Traueranzeige – Edda Köchl-König. In: Süddeutsche Zeitung, 22. September 2015, abgerufen am 13. Oktober 2015. war eine deutsche Schauspielerin und Illustratorin.

Leben Ihre schauspielerische Karriere begann Edda Köchl-König als Darstellerin in den Frühwerken von Wim Wenders, Text online verfügbar über waahr.de, abgerufen am 9. Oktober 2015. mit dem sie von 1968 bis 1974 verheiratet war.. Köchl-König arbeitete zudem als Illustratorin, unter anderem für die Jugendzeitschrift twen und die britische Times sowie von zahlreichen Elternratgebern, Kinder- und Bilderbüchern (siehe Bibliografie).

Ende der 1960er Jahre lebte Köchl-König unter anderem mit Fritz Teufel und dem österreichischen Wortsetzer Günter Rupp in München in einer Kommune; Ulrich Enzensberger zufolge handelte es sich dabei um die sogenannte „Gröbenzeller Kommune“. Im Sommer 1969 fuhr sie mit ihrem damaligen Ehemann Wim Wenders nach Italien und hielt sich einige Zeit zusammen mit einer Gruppe von Architekturstudenten namens „Uccelli“ (Italienisch „die Vögel“) sowie Dieter Kunzelmann, Ina Siepmann, Fritz Teufel, seiner Freundin Inga Möller, Tommy Weisbecker, Georg von Rauch und Heinz-Georg Vogler in Mailand und Rom auf. Während dieser Zeit wurde die Gruppe mit Geld und Kunstwerken unterstützt, unter anderem von dem Filmregisseur Marco Ferreri, dem Maler Piero Dorazio, Sergio Corbucci, Carlo Levi und Roberto Matta.

Später heiratete sie den deutschen Kunstprofessor und Kurator Kasper König, mit dem sie zunächst in Köln lebte und später in Frankfurt. Sie haben einen gemeinsamen Sohn, den in Köln geborenen und heute in Berlin arbeitenden Galeristen Johann König.

Filmografie 1968: Candy Man 1970: Dark Spring 1970: Summer in the City 1972:Laut Munzinger-Archiv bereits 1971 Die Angst des Tormanns beim Elfmeter 1972:Laut Munzinger-Archiv bereits 1971 Liebe, so schön wie Liebe (als Eda Köchel) 1974:Laut Munzinger-Archiv bereits 1973 Alice in den Städten 1979: Beschreibung einer Insel 1983: System ohne Schatten 2007: Von einem der auszog – Wim Wenders’ frühe Jahre (Dokumentarfilm)Seite zum Film bei Arsenal, abgerufen am 8. Oktober 2015. 2010: Das rote Zimmer 2011: Die Sterntaler

Bibliografie (als Illustratorin)

Faust: So Far. Vinyl, Album, Polydor, 1972.

Weblinks

Einzelnachweise

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