Hannes Loos (* 1913 in Weimar; † Februar 1987 in Düsseldorf) war ein deutscher Maler und Grafiker.Hannes Loos, Lebens-/Wirkungsdaten: 1913-1987, auf Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf

Leben und Werk Hannes Loos, in Weimar geboren, besuchte die Grundschule und das Gymnasium in Bochum, da sein Vater dort eine Anstellung als Konzertmeister bei den Philharmonikern hatte. Zunächst machte er eine Lehre als Plakatmaler und kehrte 1933 in seine Geburtsstadt Weimar zurück, um dort an der Hochschule für bildende Kunst, bis 1935 als Meisterschüler von Walther Klemm, zu studieren.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ sich Hannes Loos in Düsseldorf nieder. Hier wurde er Mitglied im Verein der Düsseldorfer Künstler und im Künstlerverein Malkasten, mit etlichen Ausstellungsbeteiligungen. Auch war er Mitglied in dem 1957 gegründeten „Neuen Duisburger Künstlerbund“, der sich kurze Zeit später in die „Duisburger Sezession“ umbenannte und des „Bochumer Künstlerbundes“.

Hannes Loos war Maler, Zeichner, Grafiker und arbeitete in vielen Techniken, zu denen auch Radierungen, Holz- und Linolschnitt gehörten.Adelheid Reinsch (Bearb.): Deutscher Holzschnitt von der Frühzeit bis zur Gegenwart. Katalog der Ausstellung vom 16. Juli bis 18. September 1966 in der Staatliche Kunsthalle Baden-Baden. Baden-Baden, Gesellschaft der Freunde junger Kunst, 1966 Seine Themen waren Porträts, Motive von Musikanten und Instrumenten, Akte, teils abstrakt, und Landschaften sowie Impressionen von seinen Studienreisen durch Europa. Und für die Kammerspiele in Essen gestaltete er auch Bühnenbilder.Regisseur Hanno Lenin Inszenierungen: Hannes Loos unter Bühnenbildner dieser Inszenierungen

Seinen Unterhalt verdiente Loos sich mit Lehrtätigkeiten und als freier Grafiker. Er war als Dozent an den Volkshochschulen in Düsseldorf und Duisburg tätig und hatte auch Privatschüler. Zu der Vielzahl seiner Schüler gehörte unter anderen: Gottfried Heimrich (1924–2011), Ursula Kaechele (* 1939), Gerhard Bereden (* 1940), Bernd Jußenhoven (* 1942), Edith Laue (* 1949), Ulrike Schlösser (* 1950), Renate Rothe (* 1952). , auf Düsseldorf.de, abgerufen am 14. Oktober 2015

Die Grabstätte von Hannes Loos befindet sich auf dem Friedhof Stoffeln im Düsseldorfer Süden. Seine Frau Margrit Loos (* 1923) wurde 2012 an seiner Seite beerdigt.

Einzelausstellungen (Auswahl) 1936: Städtische Gemäldegalerie Bochum 1938: Donndorf-Museum, Weimar 1951 und 1952: Ausstellungen in Bühl, Achern und Rastatt 1957: Galerie am Dom, Frankfurt am Main 1957: Galerie „Club des 4 vents“, Paris 1963: Maison d’Art Alsacienne, Straßburg 1964: Goethe-Institut, Casablanca 1970: Galerie Atlantis, Duisburg 1973: Niederrheinisches Museum, Duisburg 1975: Haus Peschken, Städtische Galerie der Stadt Moers 1978: Penta-Galerie, München

Weblinks Peter Kerschgens: Kunst-Archiv - Künstlerporträts: Bild Hannes Loos Hannes Loos, auf duisburger-sezession.de, abgerufen am 14. Oktober 2015 Biografie Hannes Loos, auf kurt-sandweg-stiftung.de, abgerufen am 14. Oktober 2015

Einzelnachweise

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