Das Mittelfränkische Becken ist eine flache bis hügelige Landschaft in Franken und zu einem kleinen Teil in Baden-Württemberg.

Geographie Mit seinen 2200 Quadratkilometern FlächeDas Mittelfränkische Becken (Naturraum Nr. 113), abgerufen am 13. Oktober 2015. ist es eine Haupteinheit in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Fränkisches Keuper-Lias-Land im Südwestdeutschen Schichtstufenland. Es grenzt – im Norden beginnend – an das Itz-Baunach-Hügelland, das Vorland der Nördlichen, der Mittleren und der Südlichen Frankenalb, an das Östliche Albvorland (der Schwäbischen Alb), an die Schwäbisch-Fränkischen Waldberge, an die Frankenhöhe, den Steigerwald und die Haßberge.

Die nördliche Grenze liegt nördlich von Nürnberg, im Osten etwa auf einer Linie von Röthenbach an der Pegnitz nach Freystadt, im Süden auf Höhe von Gunzenhausen und im Westen etwas westlich von Ansbach. Im Südwesten gibt es eine Ausbuchtung, die über Dinkelsbühl hinaus bis zur A 7 reicht.

Die Flüsse Zenn, Bibert, Schwabach, Mittlere Aurach und Fränkische Rezat gliedern das Mittelfränkische Becken. Sie haben sich in den dort dominierenden Sandsteinkeuper und zum Teil auch bis in den Gipskeuper eingeschnitten. In dem Gebiet wird intensiv Landwirtschaft betrieben, Ackerflächen, Grünland und Waldgebiete wechseln dabei kleinräumig.

Naturräumliche Gliederung Das Mittelfränkische Becken gliedert sich in: 113 Mittelfränkisches Becken (3996,10 km²) 113.0 Dinkelsbühler und Feuchtwanger HügellandBezeichnung auf Blatt Nürnberg; auf Blatt Rothenburg steht unter dieser Ziffer Dinkelsbühler Hügelland. 113.00 Dinkelsbühler Hügelland 113.01 Königshofener Heide 113.1 Feuchtwanger Becken 113.2 (alt) Feuchtwanger HügellandIn das schon 1962 erschienene Blatt Rothenburg ragen, durch das Feuchtwanger Becken abgetrennt, zwei Segmente des Hügellandes, die mit zwei verschiedenen Nachkommastellen versehen wurden. Das 1973 erschienene Blatt Nürnberg, auf dem zwar nicht die beiden namensgebenden Städte, jedoch der Großteil der Landschaft liegt, übernimmt diese Aufteilung jedoch nicht und ordnet alle Unterlandschaften 113.0 unter, wobei die ins Blatt Rothenburg ragenden Teile zu 113.00 gehören. 113.2 Ansbacher Hügelland 113.20 Südliches Ansbacher Hügelland 113.21 Ansbacher Talkessel 113.22 Nördliches Ansbacher Hügelland 113.3 Südliche Mittelfränkische Platten 113.30 Ornbau-Gunzenhäuser Altmühltal 113.31 Bibert-Schwabach-Rezat-Platten 113.32 Cadolzburger Höhenzug 113.33 Südliches Vorland des Spalter Hügellandes (mit Brombachgrund) 113.34 Östliches Vorland des Spalter Hügellandes 113.35 Rednitzaue 113.4 Spalter Hügelland 113.40 Südliches Spalter Hügelland 113.41 Nördliches Spalter Hügelland 113.42 Spalter Talkessel Zeugenberge 113.43 Abenberger Hügelgruppe (bis 430 m) 113.44 Heidenberg (bis 462 m) 113.5 Nürnberger Becken mit Sandplatten 113.50 Rother Sandplatten 113.51 Reichelsdorfer Schotterterrassen 113.52 Lorenzer Reichswald 113.53 Stadtgebiet Nürnberg–Fürth 113.54 Altdorfer Dünengebiet 113.55 Knoblauchsland 113.56 Röthenbacher Sandplatte und Pegnitzaue 113.57 Sebalder Reichswald 113.60 Aurach-Zenn-PlattenAuf Blatt Bamberg ist diese Landschaft Teil der Einheit 113.5 Aurach-Zenn-Bibert-Platten, die jedoch nach Süden (auf dem Gebiet von Blatt Nürnberg) deutlich weiter reicht; auf Blatt Nürnberg wiederum ist die Landschaft einzige dortige Teillandschaft der Einheit 113.6 Nördliche Mainfränkische Platten. 113.7 Aischtal und Aischgrund 113.8 Ebrach-Aisch-Platten 113.9 Bamberger Rhät-Lias-Hügelland

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Einzelnachweise . . . .

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