Ferdinand Freudenfeld (* 1. Mai 1858 in Tomken, Kreis Strasburg in Westpreußen; † 23. Mai 1932 in Berlin) war ein deutscher Verwaltungsbeamter.Herrmann A. L. Degener (Hrsg.): Wer ist's?: Das Deutsche Who’s Who. Verlag von H. A. Ludwig Degener, Leipzig 1922, S. 425.Corpsliste der Marcomannia (1959)
Leben Ferdinand Freudenfeld studierte an der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität. 1878 wurde er Fuchs im Corps Marcomannia Breslau.Kösener Korpslisten 1910, 32, 56 Am 19. Juli 1878 recipiert, zeichnete er sich als Subsenior und Senior aus. Zugleich genügte er seiner Wehrpflicht beim Grenadier-Regiment König Friedrich III. (2. Schlesisches) Nr. 11. Voller Begeisterung für die westliche Erweiterung des Deutschen Kaiserreichs, trat er nach der Promotion 1880 als Referendar in den Verwaltungsdienst des Reichslandes Elsaß-Lothringen. 1885 bestand er die Prüfung zum Regierungsassessor. 1887 wurde er Bürgermeister von Saargemünd. Von 1893 bis 1903 war er Kreisdirektor im Kreis Saarburg.Landkreis Saarburg (Westmark) Verwaltungsgeschichte und Kreisdirektorenliste auf der Website territorial.de (Rolf Jehke) Anschließend kam er als Oberregierungsrat zum Bezirkspräsidium des Bezirks Lothringen in Metz. Der Friedensvertrag von Versailles nahm ihm die Heimat Westpreußen und die Wahlheimat Elsaß-Lothringen. Seine letzte Heimat fand er in Berlin, wo er noch einige Jahre als Geheimer Regierungsrat im Reichsdienst tätig war.
Literatur Geheimrat Dr. Ferdinand Freudenfeld †. In: Elsaß-Lothringen. Heimatstimmen, Jg. 10 (1932), Heft 6, 12. Juni 1932, S. 287f.
Einzelnachweise
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