Friedrich Franz Carl Gustav Adolf (auch Adolph) Freiherr von LiebensteinGothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser. 42. Jahrgang, Justus Perthes Verlag, Gotha 1892, S. 495. (* 17. Februar 1853 in Rieden bei Bregenz; † 20. Oktober 1913)Karl Weller, Ernst Victor (Hrsg.): Württembergischer Nekrolog für das Jahr 1913. Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1916, S. 177. war ein deutscher Verwaltungsbeamter.
Er war der Enkel von Ludwig von Liebenstein und Sohn von Gustav Adolph [I.] von Liebenstein (1824–1892) zu Jebenhausen.https://archive.org/details/gothaischesgenea601unse/page/n899/mode/2up.
Leben Nach dem Besuch des Gymnasiums in Heilbronn studierte Gustav Adolf von Liebenstein Rechtswissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin und der Universität Straßburg. 1872 wurde er Mitglied des Corps Saxo-Borussia Heidelberg.Kösener Korpslisten 1910, 120, 723 Nach Abschluss des Studiums trat er in den Verwaltungsdienst des Reichslands Elsaß-Lothringen ein. 1882 wurde er Regierungsassessor bei der Kreis- und Polizeidirektion in Mülhausen. Von 1888 bis 1893 war er Kreisdirektor des Kreises Saarburg.Landkreis Saarburg (Westmark) Verwaltungsgeschichte und Kreisdirektorenliste auf der Website territorial.de (Rolf Jehke) 1896 wurde er Polizeipräsident in Metz. 1910 war er Geheimer Oberregierungsrat in Straßburg. Zuletzt bis zu seinem Tod 1913 lebte er in Florenz.Kösener Corpslisten 1960, 66, 749
Auszeichnungen Ernennung zum Geheimen Oberregierungsrat Ritterkreuz 1. Klasse des Ordens vom Zähringer Löwen, 1898
Einzelnachweise
Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Kreisdirektor (Elsaß-Lothringen) Kategorie:Polizeipräsident (Metz, Lothringen) Kategorie:Geheimer Oberregierungsrat Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert) Kategorie:Träger des Ordens vom Zähringer Löwen (Ritter I. Klasse) Kategorie:Freiherr Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1853 Kategorie:Gestorben 1913 Kategorie:Mann