Die Hopfner HS.9 war ein österreichisches zweisitziges Schul- und Reiseflugzeug der frühen 1930er-Jahre.
Geschichte und Konstruktion Die HS.9 ist eine Weiterentwicklung der Hopfner HS 5/28 und HS 8/29. Das Flugzeug war ein stoffbespannter, abgestrebter Hochdecker mit starrem Spornradfahrwerk und bot Platz für zwei Personen in einem offenen Tandemcockpit. Der Erstflug fand 1932, angetrieben von einem de Havilland Gipsy I, statt. Die Serienversion wurde von einem Sternmotor Siemens Sh 14 angetrieben. Eine von einem nicht näher bekannten Siemens-Motor angetriebene Variante startete unter der Bezeichnung HS.9/35 erstmals 1935. Das Unternehmen wurde in Folge von der Hirtenberger AG übernommen und die Produktion unter der Bezeichnung Hirtenberg HS.9 fortgesetzt.
Varianten HS.9/32 – Serienversion mit de Havilland Gipsy I HS.9/35 – Serienversion mit Siemens Sh 14 HS.16 – Bezeichnung der militärisch genutzten Flugzeuge
Militärische Nutzer Österreichische Luftwaffe
Technische Daten Kenngröße Daten (HS.9/35)Hopfner HS.9 / 35 auf Airwar.ru Besatzung 1 Passagiere 1 Länge 8,02 m Spannweite 10,96 m Höhe 2,39 m Flügelfläche 18 m² Flügelstreckung 6,7 Leermasse 570 kg max. Startmasse 860 kg Reisegeschwindigkeit 170 km Höchstgeschwindigkeit 190 km/h Dienstgipfelhöhe 4400 m Reichweite 400 km Triebwerke 1 Siemens-Sh-14-Sternmotor mit
Siehe auch Liste von Flugzeugtypen
Literatur The Illustrated Encyclopedia of Aircraft (Part Work 1982–1985). Orbis Publishing, 1985, S. 2173. A. J. Jackson: British Civil Aircraft since 1919 Volume 3. Putnam & Company, London 1974, ISBN 978-0-370-10014-2, S. 369.
Weblinks
Festschrift anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Hirtenberger AG 2010 Dreiseitriss Fotos und Dreiseitriss
Einzelnachweise
Kategorie:Einmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotor Kategorie:Schulflugzeug Kategorie:Luftfahrzeug (Bundesheer 1. Republik) Kategorie:Erstflug 1932