Ingeborg Kallweit (* 6. April 1938 in MagdeburgKurzporträt bei prinz.de, abgerufen am 10. Oktober 2015) ist eine deutsche Schauspielerin und Hörspielsprecherin.

Leben Ihre schauspielerische Ausbildung absolvierte Ingeborg Kallweit von 1958 bis 1962 an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und hatte in Hannover ihre ersten Engagements. Später war sie an zahlreichen deutschen Bühnen verpflichtet und spielte in Tourneeproduktionen, neben anderen in Loriots dramatische Werke., abgerufen am 10. Oktober 2015 In Hamburg sah man sie 1972/73 im Altonaer Theater unter der Regie von Elke Ahlf neben Hans Fitze in der Komödie Der Herr SenatorAnni Harbeck: Ein Despot wird kuriert, Hamburger Abendblatt vom 2. Januar 1973, abgerufen am 10. Oktober 2015 oder in Hans Fitzes Inszenierung des Stückes Empfänger unbekannt verzogen von Paolo Levi.Anni Harbeck: Göttin Gerechtigkeit "unbekannt verzogen", Hamburger Abendblatt vom 6. Oktober 1969, abgerufen am 10. Oktober 2015 Am Ernst-Deutsch-Theater spielte Kallweit u. a. in der Spielzeit 1979/80 in Tennessee Williams’ Orpheus steigt herab (Inszenierung: Henry-Ernst Simmon)., abgerufen am 10. Oktober 2015 Eine weitere Station in Hamburg war das Theater für Kinder.

Seit 1970 arbeitet Kallweit auch umfangreich für den Hörfunk, darunter in anspruchsvollen Hörspielen. Zudem sind zahlreiche Auftritte in kommerziell erfolgreichen Hörspielserien des Labels Europa zu vermerken, etwa bei Hanni und Nanni, Fünf Freunde, Die drei ???, Tom und Locke oder Ein Fall für TKKG. Ihr Rollenrepertoire changiert hier gekonnt zwischen sympathischen und sehr negativ konnotierten Figuren. Neuere Arbeiten Kallweits sind die von Radio Bremen produzierten Beiträge zum Radio-Tatort, in denen sie die Rolle der Gerichtsmedizinerin Dr. Elisabeth Michel spricht. Daneben war sie auch im Fernsehen zu hören: Viele Jahre lang war sie Off-Sprecherin von Spiegel TV, bspw. in der bekannten Reportage zum Zugunglück von Eschede.

Ingeborg Kallweit lebt in Hamburg, wo sie auch gelegentlich Lesungen abhält.

Hörspiele (Auswahl) 1970: Ist Inga Eriksson ein Mensch? – Regie: Hans Rosenhauer 1971: Kinderreime – Regie: Hans Rosenhauer 1972: Safe – Regie: Hartmut Kirste 1973: Frühstück mit der Vergangenheit – Regie: Wolfgang Schenck 1980: Blankenhorn, sein erster freier Fall – Regie: Hans Rosenhauer 1985: Een Dag as elkeen Dag – Regie: Hans Helge Ott 1986: Dahlbecks Traumreise – Regie: Gottfried von Einem 1986: Roma.Termini – Regie: Günter Bommert 1989: Prinzessin Ohneworte – Regie: Gottfried von Einem 1992: Der Betriebsdichter/Die blaue Stunde – Regie: Angela Gerrits 1992: Autobiographie einer Leiche – Regie: Hans Helge Ott 1995: Tintenfisch und Rolli – Regie: Hans Helge Ott 1998: Schluck! – Regie: Hans Helge Ott 1998: Muh! – Regie: Hans Helge Ott 1998: Quak! – Regie: Hans Helge Ott 2000: Ein Prinz namens Karl – Regie: Uwe Storjohann 2001: „Er schlug die Trommel auf und nieder“ – Regie: Uwe Storjohann 2002: Der gewissenlose Mörder Hasse Karlsson enthüllt die entsetzliche Wahrheit, wie die Fau über der Eisenbahnbrücke zu Tode gekommen ist – Regie: Claudia Johanna Leist 2002: Der Sinusknoten – Regie: Hartwig Tegeler 2004: Mittlere Aufrüstung – Regie: Hans Helge Ott 2004: Madame Ka – Regie: Christiane Ohaus 2005: Brabant – Regie: Hans Helge Ott 2006: Himmelsbande – Regie: Hans Helge Ott 2008: Miesel und die Gruselgrotte – Regie: Hans Helge Ott 2009: Gespensterjäger auf eisiger Spur – Regie: Hans Helge Ott 2009: Gespensterjäger im Feuerspuk – Regie: Hans Helge Ott 2010: Gespensterjäger in der Gruselburg – Regie: Hans Helge Ott 2010: Radio-Tatort: Das fünfte Gebot – Regie: Christiane Ohaus 2010: Gespensterjäger in großer Gefahr – Regie: Jörgpeter von Clarenau 2011: Radio-Tatort: Wer sich umdreht oder lacht... – Regie: Christiane Ohaus 2011: Versunkene Gräber – Regie: Sven Stricker 2011: Tante Traudels bestes Stück – Regie: Sven Stricker 2012: Radio-Tatort: Ein klarer Fall – Regie: Christiane Ohaus 2012: Hilfe, die Herdmanns kommen – Regie: Hans Helge Ott 2013: Geisterstunde – Regie: Christiane Ohaus 2015: Das Grab der kleinen Vögel – Regie: Sven Stricker 2016: Zweiundzwanzig – Regie: Irene Schuck

Weblinks

Ingeborg Kallweit bei hoerspielland.de

Einzelnachweise

Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Hörspielsprecher Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1938 Kategorie:Frau