mini|hochkant=1.3|Der von Ray Merrick beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1953 gefahrene Allard J2R Raymond William „Ray“ Merrick (* 1. Februar 1918 in Northfield; † 12. September 2003 in Elston) war ein britischer Autorennfahrer.

Karriere

Ray Merrick war Ende der 1940er- und zu Beginn der 1950er-Jahre bei einigen Sportwagenrennen aktiv. Zweimal war beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans am Start. 1953 fuhr er gemeinsam mit dem späteren General Motors Sportwagen-Entwickler Zora Arkus-Duntov einen Werks-Allard J2R. Der Auftritt endete nach 65 gefahrenen Runden nach einem Motorschaden vorzeitig. Zwei Jahre später er das Rennen auf einem Werks-Kieft. Erneut schied er vorzeitig – diesmal wegen eines Leck im Öltank – aus.

1951 gewann er ein nationales Rennen in Isbley und 1954 beendete er die zur Sportwagen-Weltmeisterschaft zählende RAC Tourist Trophy als 24. der Gesamtwertung.

Statistik

Le-Mans-Ergebnisse

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund 1953 Allard Motor Company Allard J2R Zora Arkus-Duntov Ausfall Motorschaden 1955 Kieft Cars Ltd. Kieft 1100 Alan Rippon Ausfall Ölleck

Einzelergebnisse in der Sportwagen-Weltmeisterschaft

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 1953 Allard Allard J2R DNF 1954 Ray Merrick Triumph TR2 24 1955 Kieft Kieft DNF

Literatur

Christian Moity, Jean-Marc Teissèdre, Alain Bienvenu: 24 heures du Mans, 1923–1992. 2 Bände. Éditions d’Art, Besançon 1992, ISBN 2-909-413-06-3.

Weblinks

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