Martin Bruneß (* 11. Mai 1911 in Berlin-Wilmersdorf; † 12. Juli 1996 in LandshutGrabstein am Hauptfriedhof Landshut) war ein deutscher Jurist. Von 1968 bis 1975 war er Bundeswehrdisziplinaranwalt.
Leben Bruneß kam als Sohn eines Lehrers und dessen Frau zur Welt.Martin Bruneß: Lebenslauf. In: Ders.: Unentgeltliche Verfügungen des Vorerben und des Testamentsvollstreckers. Dissertation, Universität Freiburg im Breisgau, 1935, o. S. Nach der Reifeprüfung 1929 am Reformgymnasium in Wilmersdorf studierte er an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Rechtswissenschaft. Er legte 1932 die erste juristische Staatsprüfung ab und ging 1933 in den Vorbereitungsdienst in Berlin. Mit einer Doktorarbeit bei Fritz Pringsheim wurde er 1935 in Freiburg zum Dr. jur. promoviert.Dissertation: Unentgeltliche Verfügungen des Vorerben und des Testamentsvollstreckers. In den 1950er Jahren war er im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) tätig. Im Untersuchungsausschuss zur Fibag-Affäre gehörte er zu den Vertretern des BMVg.Nur Donner. In: Der Spiegel, 9/1968, 26. Februar 1968, S. 32–36, hier: S. 34. Danach war er 1968–1975 Bundeswehrdisziplinaranwalt beim Bundesverwaltungsgericht.127. Protokoll der Kabinettssitzung der Bundesregierung am 19. Juni 1968, TOP 1: Personalien
Einzelnachweise
Kategorie:Bundeswehrdisziplinaranwalt Kategorie:Person (Berlin) Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Ministerialbeamter (Bund) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1911 Kategorie:Gestorben 1996 Kategorie:Mann Kategorie:Person (Bundesministerium der Verteidigung)