__KEIN_INHALTSVERZEICHNIS__ Arnold Erlanger (22. Juli 1916 in Ichenhausen – 11. Februar 2007 in Melbourne) war ein deutsch-australischer jüdischer Überlebender mehrerer NS-Lager und ein wichtiger Zeitzeuge.
Leben Er war der Sohn des Metzgers Levi Erlanger (1882–1943) und dessen Frau Hedwig geb. Gutmann (1887–1942).
Arnold Erlanger floh vor dem Nationalsozialismus in die Niederlande, wo er nach der Besetzung des Landes im Zweiten Weltkrieg verhaftet wurde und danach in verschiedene Konzentrationslager kam. Sein Leidensweg führte ihn vom Durchgangslager Westerbork in die Konzentrationslager Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Nach der Befreiung kehrte Arnold Erlanger zurück in die Niederlande, wo er 1947 eine jüdische Witwe mit zwei Töchtern heiratete. Da die schrecklichen Erlebnisse ihm Nacht für Nacht den Schlaf raubten, wanderte er nach Australien aus, wo er im Jahr 2007 starb.
Die Stadt Ichenhausen hat zu seiner Erinnerung eine Straße nach ihm benannt.Neue Straße erinnert an Arnold Erlanger In: Augsburger Allgemeine vom 2. Mai 2008 (abgerufen am 7. Oktober 2015)
Literatur Gernot Römer (Herausgeber), Arnold Erlanger (Autor): Ein Schwabe überlebt Auschwitz. Arnold Erlanger aus Ichenhausen. Lebensberichte von Juden aus Schwaben. Wißner-Verlag, 2. Auflage, Augsburg 2002, ISBN 3-89639-349-9. (nicht ausgewertet)
Weblinks Biographie bei Alemannia Judaica Arnold Erlanger - Holocaust Survivor Testimony bei Youtube
Einzelnachweise
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