mini|Denkmal u. a. für Josef Seidler und Matylda Seidlerová Die Liste der Stolpersteine im Zlínský kraj enthält die Stolpersteine in der tschechischen Region Zlínský kraj. Stolpersteine erinnern an das Schicksal der Menschen, die von den Nationalsozialisten ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die Stolpersteine wurden vom Kölner Künstler Gunter Demnig konzipiert und werden in den meisten Fällen von ihm selbst verlegt.
Das tschechische Stolpersteinprojekt Stolpersteine.cz wurde 2008 durch die Česká unie židovské mládeže (Tschechische Union jüdischer Jugend) ins Leben gerufen und hat sich 2015 aufgelöst.Zdeňka Kuchyňová: Praha má na chodnících své první pamětní kameny holocaustu, Bericht des tschechischen Rundfunksenders Radio Praha vom 19. Oktober 2008, online auf: www.radio.cz/...Bericht der Vereinigung Stolpersteine.cz, online auf: Stolpersteine CZ ve stavu hibernace. Záslužný projekt chce oživit Federace židovských obcí, in: Židovské listy, Zeitschrift der Federace židovských obcí (Föderation jüdischer Gemeinden), online (archiviert) auf: zidovskelisty.blog.cz/ Die Stolpersteine werden auf Tschechisch stolpersteine genannt, alternativ auch kameny zmizelých (Steine der Verschwundenen).
Verlegte Stolpersteine Boršice
In der Gemeinde Boršice (deutsch Borschitz) wurden folgende Stolpersteine verlegt: Stolperstein Übersetzung Verlegeort Name, Leben 120px HIER LEBTEJOSEF SEIDLERGEB. 1897DEPORTIERT 1943NACH AUSCHWITZERMORDET 1943 Boršice 170 wurde am 10. August 1897 geboren. Am 23. Januar 1943 wurde er mit seiner Frau Matylda Seidlerová und seinem Sohn Valtr Seidler mit dem Transport Cn von Uherský Brod im Okres Uherské Hradiště ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Seine Transportnummer war 941. Von dort wurden er und seine Familie am 26. Januar 1943 mit dem Transport Cs, Zug Da 105, unter der Nr. 794 ins KZ Auschwitz-Birkenau überstellt, wo sie ermordet wurden.Eintrag Josef Seidler in der Datenbank holocaust.czEintrag Josef Seidler im Theresienstädter Gedenkbuch, Quelle: yadvashem.org Ihm und seiner Frau wird auf einem Denkmal in Boršice gedacht.Denkmal u. a. für Josef Seidler und Matylda Seidlerová und Andere 120px HIER LEBTEMATYLDASEIDLEROVÁGEB. LÖWOVÁGEB. 1888DEPORTIERT 1943NACH AUSCHWITZERMORDET 1943 Boršice 170 wurde am 3. Januar 1888 geboren. Am 23. Januar 1943 wurde sie mit ihrem Mann Josef Seidler und ihrem Sohn Valtr Seidler mit dem Transport Cn von Uherský Brod ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Ihre Transportnummer war 939. Von dort wurde sie zusammen mit Mann und Sohn am 26. Januar 1943 mit dem Transport Cs, Zug Da 105, unter der Nr. 792 nach Auschwitz-Birkenau überstellt, wo sie mit ihrer Familie ermordet wurde.Eintrag Matylda Seidlerová in der Datenbank holocaust.czEintrag Matylda Seidlerová im Theresienstädter Gedenkbuch, Quelle: yadvashem.org Ihr und ihrem Mann wird auf einem Denkmal in Boršice gedacht. 120px HIER LEBTEVALTR SEIDLERGEB. 1925DEPORTIERT 1943NACH AUSCHWITZERMORDET 1943 Boršice 170 wurde am 26. September 1926 geboren. Am 23. Januar 1943 wurde er mit seinen Eltern mit dem Transport Cn von Uherský Brod ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Seine Transportnummer war 940. Von dort wurde er zusammen mit seinen Eltern am 26. Januar 1943 mit dem Transport Cs, Zug Da 105, unter der Nr. 793 nach Auschwitz-Birkenau überstellt, wo er und seine Eltern vom NS-Regime ermordet wurden.Eintrag Valtr Seidler in der Datenbank holocaust.czEintrag Valtr Seidler im Theresienstädter Gedenkbuch, Quelle: yadvashem.org
Kroměříž
In der Stadt Kroměříž (deutsch Kremsier) wurden die folgenden Stolpersteine verlegt: