mini|Freundschaftsgalerie Einzelbildnis 15 (von 57) Arnold Schulten, Friedrich Boser 1838 Arnold Schulten (* 1809 in Düsseldorf; † 30. Juli 1874 ebenda) war ein deutscher Landschaftsmaler und Lithograf der Düsseldorfer Schule.
Leben Schulten studierte ab 1822 Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf. Dort war er somit bereits eingeschrieben, als Wilhelm Schadow sein Amt als Direktor antrat. Mit Caspar Scheuren, Johann Adolf Lasinsky, Eduard Wilhelm Pose, Heinrich Funk und weiteren gehörte Schulten zu den ersten Schülern des Landschaftsmalers Johann Wilhelm Schirmer. In dessen Landschafterklasse verweilte er von 1830 bis 1843.Rudolf Theilmann: Die Schülerlisten der Landschafterklassen von Schirmer bis Dücker. In: Wend von Kalnein (Hrsg.): Die Düsseldorfer Malerschule. Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1979, ISBN 3-8053-0409-9, S. 145. 1849 richtete Schulten sein eigenes Atelier in Düsseldorf ein. Schulten war Mitglied des Künstlervereins Malkasten., Webseite im Portal malkasten.org, abgerufen am 27. September 2015 Im Sommer 1852 unternahm er mit August Becker, August Leu und Ernst von Raven eine Reise in die Schweizer Alpen.Raimond Selke: The landscape painter August Becker (1821–1887). Inspiration, Royal Patronage, and the Art Market in the 19th Century – A Case Study on August Becker lecture, Osaka University, 2015 (academia.edu, abgerufen am 27. September 2015). In den letzten Lebensjahren konnte er wegen zunehmender Krankheit nur wenig malen. 1874 starb er unvermählt.Rudolf von Gottschall (Hrsg.): Deutsche Revue der Gegenwart. Monatsschrift zum Conversations-Lexikon. Neue Folge, zehnter Jahrgang, dreizehntes Heft, Verlag F. A. Brockhaus, Leipzig 1874, S. 865 (books.google.de). Schulten stellte in Berlin, Köln, Düsseldorf und Bremen aus.
Werke (Auswahl) mini|Schloss Bürresheim an der Nette, 1835 mini|Hochgebirge mit Wildbach, 1845 mini|Wasserfall in den Alpen, 1874 Landschaft mit Jagdhütte, 1831 Abtei Altenberg im Bergischen Land, 1831Rezension in: Zeitung für die elegante Welt. Ausgabe Nr. 209 vom 25. Oktober 1832, Verlag von Leopold Voß, Leipzig 1832, S. 1672 (books.google.de). Kloster Arnstein, 1833 Schloss Bürresheim an der Nette, 1835, Webseite im Portal sammlung-rheinromantik.de, abgerufen am 27. September 2015 Oberburg von Manderscheid/Eifel, kolorierte Zeichnung, 1835 Kochelsee im bayerischen Hochland, 1842 Romantische RheingegendWilhelm Füssli: Die wichtigsten Städte am Mittel- und Niederrhein im deutschen Gebiet, mit Bezug auf alte und neue Werke der Architektur, Sculptur und Malerei. Zweiter Band: über rheinische Kunst. Zürich und Winterthur 1843, S. 648 (books.google.de). Romantische Waldlandschaft mit Jägern, 1844, Webseite im Portal van-ham.com, abgerufen am 27. September 2015. Hochgebirge mit Wildbach, 1845 Landschafts-Schule, Lithografie, Titelblatt der Schrift Landschafts-Schule von A. Schulten, Düsseldorf 1846Bettina Baumgärtel (Hrsg.): Die Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale Ausstrahlung 1819–1918. Verlag Michael Imhof, Petersberg 2011, ISBN 978-3-86568-702-9, Band 1, S. 44 (Abbildung 19). Berglandschaft mit weidendem Vieh, 1848 Fjord im Sommer, 1850 Weite rheinische Landschaft mit rastender Pilgergruppe, 1851Weite rheinische Landschaft mit rastender Pilgergruppe, Webseite im Portal fotki.yandex.ru, abgerufen am 27. September 2015. Am Wallenstädter See (Walensee), 1852, 1874 durch den Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen erworben Sommerstimmung an einem Schweizer Bergsee, 1861 Wanderer an einem Gebirgsbach, 1862 Wasserfall in den Alpen, 1874 Ansicht von Bacharach Jäger in romantischer Landschaft
Literatur
Weblinks
Arnold Schulten im Portal artnet.de
Einzelnachweise
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