mini|Verena Lueken auf dem Erlanger Poetenfest 2015 Verena Lueken (* Mai 1955 in Frankfurt am Main) ist eine deutsche Journalistin, Filmkritikerin und Schriftstellerin.

Karriere Lueken studierte Tanz, Soziologie, Germanistik und Filmwissenschaft in Frankfurt, Philadelphia und New York. Seit 1989 arbeitet sie bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung als Film- und Literaturkritikerin, zuerst als freie Mitarbeiterin und seit 1992 als Redakteurin. Von 1995 bis 2003 berichtete sie für die F.A.Z als Kulturkorrespondentin aus New York. Seit 2003 arbeitet sie wieder in der Frankfurter Redaktion. Nach mehreren Sachbüchern veröffentlichte Lueken 2015 ihren ersten autobiographisch geprägten Roman „Alles zählt“ bei Kiepenheuer & Witsch, dem 2018 „Anderswo“, ebenfalls bei Kiepenheuer und Witsch, folgte.

2016 nahm Lueken an der BBC-Wahl zu den 100 bedeutendsten Filmen des 21. Jahrhunderts teil und wählte In the Mood for Love (2000) von Wong Kar-Wai auf den ersten Platz.The 21st Century’s 100 greatest films: Who voted? bei bbc.com, 23. August 2016 (abgerufen am 23. August 2016).

Werke 1995: Kinoerzählungen (Hrsg.) 2003: New York. Reportage aus einer alten Stadt 2005, 2010, 2018: Gebrauchsanweisung für New York 2015: Alles zählt (Roman) 2018: Anderswo (Roman) 2025: Alte Frauen

Auszeichnungen 1992: Internationaler Publizistikpreis 2019: Michael-Althen-Preis für Kritik 2025: Nominierung zum Bayerischen Buchpreis für Alte Frauen.

Weblinks

Verena Lueken: Das ist das Leben. Laudatio auf Richard Ford In: Frankfurter Allgemeine Zeitung (via faz-net vom 30. September 2018), abgerufen am 8. Oktober 2019. (Siegertext des Michael-Althen-Preis 2019)

Doppelkopf hr2 - Verena Lueken im Gespräch am 2. Dezember 2020

Einzelnachweise Verena Lueken auf den Seiten der FAZ-Redaktion Wolfgang Höbel: Roman von Verena Lueken: Im Königreich der Kranken. In: Spiegel online, 2. September 2015, abgerufen am 8. Oktober 2019.

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