Der Matro (in alten Schriften auch Poncione Strecuolo oder Pizzo di Sobrio) ist ein Berg zwischen der Valle di Blenio und der Valle Leventina im Kanton Tessin in der Schweiz mit einer Höhe von Der Gipfel zählt gemäss SAC-Clubführer zu den Erhebungen mit rundum weitreichender, freier Sicht.Giuseppe Brenna: Clubführer, Tessiner Alpen, Band III (Von der Piora zum Pizzo di Claro). Verlag des SAC, 1996, ISBN 3-85902-163-X, S. 177. Darum befindet sich auf dem Matro auch eine grosse Telekommunikations-Anlage mit einem 78 Meter. Webseite der Schweizer Eidgenossenschaft. Abgerufen am 28. Oktober 2016. hohen, freistehenden Sendeturm, der als Stahlfachwerkturm ausgeführt ist. Von Ronzano (neben Sobrio in der Gemeinde Faido) führt eine Pendelbahn zum Matro. Die Seilbahn steht jedoch ausschliesslich dem Personal der Sendeanlage zur Verfügung.

Name Matro, mater sind Bezeichnungen für Vorberg, Erhebung von nicht allzu grosser Höhe.Petrini, D.; Glossario dialettale. G. Brenna (a cura di), Alpi Ticinesi Ovest, Bellinzona (1989). In alten Karten und Texten wird der Matro auch Pizzo di Sobrio und Poncione Strecuolo genannt. Poncione stammt vom Wort im lokalen Dialekt ab, was eine Abwandlung vom en Wort für Erhebung in Form von Spitzen ist.

Lage und Umgebung Der Matro gehört zum Gotthardmassiv. Er ist der Eckpfeiler einer langen Kette, die sich wie ein grosser Keil zwischen der Valle di Blenio im Nordosten und der Valle Leventina im Südwesten schiebt. Über den Gipfel verläuft die Grenze zwischen den Gemeinden Serravalle und Faido. Nachbargipfel im Nordwesten ist der Cogn.

Gratüberschreitung miniatur|links|Der Grat zwischen Pizzo Pianché und Matro, aufgenommen vom Knotenpunkt neben Pizzo Pianché. Die Gratwanderung vom () zum () ist eine aussichts- und abwechslungsreiche Tageswanderung. Sie bietet einen grossartigen Panoramarundblick in die Valle di Blenio, in die Valle Leventina und auf die umliegende Bergwelt. Mit einem Abstecher zum Pizzo Pianché werden dabei fünf Gipfel betreten. Dies sind von Nordwesten nach Südosten der Pizzo Pianché (), die Croce di Sasso (), die Pianca Bella (), der Cogn () und der Matro (). Die Route ist zum Teil mit kleinen, gelben Punkten markiert. Oft ist auch ein Weglein vorhanden, das zum Teil neben der Gratschneide an den Erhebungen vorbeiführt.

Die Gratüberschreitung vom zum dauert ca. 1½ h und wird mit der Schwierigkeit EB angegeben.

Routen zum Gipfel

mini|hochkant|left|Markierungen auf dem Pfad zwischen Matro und Passo dei Laghetti. Über den Nordwestgrat Ausgangspunkt: Cavagnago () oder Anzonico () in der Valle Leventina oder Tizzerascia () in der Valle di Blenio Via: Passo dei Laghetti () zum kleinen orographischen Knotenpunkt () und dann über den Grat an Croce di Sasso (), Pianca Bella () und Cogn () vorbei. Schwierigkeit: EB Zeitaufwand: 4½ Stunden von Cavagnago und Anzonico oder 4 Stunden von Tizzerascia (1½ Stunden vom Passo dei Laghetti) Bemerkung: Von Cavagnago und Anzonico auf gutem Weg, von Tizzerascia zum Teil weglos zum Passo dei Laghetti. Danach zum Teil weglos, aber die Route ist mit kleinen, gelben Punkten markiert.

Von der Capanna Pian d’Alpe und über den Südsüdostgrat mini|hochkant|Wegweiser auf dem Matro. Ausgangspunkt: Capanna Pian d’Alpe () Via: Forcarella () Schwierigkeit: EB, als Wanderweg weiss-rot-weiss markiert Zeitaufwand: 1¾ Stunden

Von Sobrio über den Südsüdostgrat Ausgangspunkt: Sobrio () oder Cascine () Via: Bassa dei Cantói, Forcarella () Schwierigkeit: EB, als Wanderweg weiss-rot-weiss markiert Zeitaufwand: 3½ Stunden von Sobrio oder 1¾ Stunden von Cascine

Über die Südwestflanke Ausgangspunkt: Puscett () Via: Durch den Wald von Rivaccia zum Lago (), dann nach Norden durch ein enges Tälchen auf den Grat, den man in der Nähe des Cogn betritt. Schliesslich über den Hauptkamm auf den Gipfel. Schwierigkeit: EB Zeitaufwand: 1¾ Stunden Bemerkung: zum Teil weglos, zum Teil auf einem Wanderweg Alternative: Von Puscett nach Osten gegen Predanass hinauf und dann über steile Hänge mit Gebüsch, Gras und Schutt direkt auf den Gipfel.

Über die Nordostflanke Ausgangspunkt: Parkplatz Alpe di Gardosa () oder Rifugio Püscett () Via: Die ganze Nordost-Abdachung ist begehbar Schwierigkeit: EB Zeitaufwand: 2 Stunden vom Rifugio Püscett oder 2¾ Stunden vom Parkplatz Alpe di Gardosa Bemerkung: Der Aufstieg im Wald und über ausgedehnte Geröllhalden ist mühsam.

Frequenzen und Programme der Sendeanlage Analoger Hörfunk (UKW) Die analoge Verbreitung der SRG-Programme über UKW wurde am 31. Dezember 2024 eingestellt. Bis dahin waren folgende Sender in Betrieb: Programm. Webseite der SRG SSR Broadcast. Abgerufen am 19. September 2015. Frequenz Polarisationhorizontal (H) /vertikal (V) ERP (in kW) Radio SRF 1 92,4 MHz H 0,85 Rete Uno 88,4 MHz H 0,85 Rete Due 90,0 MHz H 0,85 Rete Tre 105,9 MHz H 0,85 La Première 103,9 MHz H 0,85

Digitales Radio (DAB) DAB wird in vertikaler Polarisation und im Gleichwellenbetrieb (SFN) mit anderen Sendern ausgestrahlt.. Webseite der SRG SSR Broadcast. Abgerufen am 19. September 2015.

Block Programme ERP(in kW) Antennendiagrammrund (ND),gerichtet (D) Gleichwellennetz (SFN) 12A SRG SSR I01 (SUI0005A) DAB-Block der SRG SSR idée suisse: 3,0 ND

Digitales Fernsehen (DVB-T) DVB-T wird im Mehrfrequenzbetrieb (MFN) ausgestrahlt:. Webseite der SRG SSR Broadcast. Abgerufen am 19. September 2015. Kanal Programme im Multiplex ERP (in kW) Antennen-diagrammrund (ND) /gerichtet (D) Polarisationhorizontal (H) /vertikal (V) 29 RSI LA 1 RSI LA 2 SRF 1 RTS Un 13,996 ND H

Galerie

Literatur Giuseppe Brenna: Clubführer, Tessiner Alpen, Band III (Von der Piora zum Pizzo di Claro). Verlag des SAC, 1996, ISBN 3-85902-163-X, S. 176–178. Landeskarte der Schweiz, Blatt 1273 Biasca, 1:25000, Bundesamt für Landestopographie, Ausgabe 2014.

Weblinks

Tourenberichte auf www.hikr.org

Einzelnachweise

Kategorie:Berg in den Alpen Kategorie:Gotthardmassiv Kategorie:Serravalle TI Kategorie:Faido