mini|Lage der Gemeinde Darova Mare im Kreis Timiș Sacoșu Mare (auch Sacoșu Unguresc; , auch Nagy-Szákos) ist ein Dorf im Kreis Timiș, Banat, Rumänien. Sacoșu Mare gehört zur Gemeinde Darova.

Geografische Lage Sacoșu Mare liegt an der Kreisstraße DJ 592 Darova–Hodoș im Süden des Kreises Timiș, dicht an der Grenze zum Kreis Caraș-Severin.

Nachbarorte

Geschichte Die Ortschaft wurde 1290 erstmals urkundlich erwähnt, als König Ladislaus I. einige Tage in Zekes verweilte. 1369 zählte Nogzekes 438 Häuser und gehörte zum Distrikt Komjat. Der Gelehrte Luigi Ferdinando Marsigli erwähnte 1690–1700 das Dorf Szakos ungaricum, 1760 hatte Nagy Szakos 683 Häuser und 3283 Einwohner. 1779 gehörte die Ortschaft zum Komitat Severin. Nach dem Österreichisch-Ungarischen Ausgleich (1867) wurde das Banat dem Königreich Ungarn innerhalb der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn angegliedert. Der Vertrag von Trianon am 4. Juni 1920 hatte die Dreiteilung des Banats zur Folge, wodurch Sacoșu Unguresc an das Königreich Rumänien fiel. Heute ist die amtliche Ortsbezeichnung Sacoșu Mare.

Goldschatz 1961 wurden bei archäologischen Ausgrabungen 25 Gefäße aus Gold freigelegt mit einem Gesamtgewicht von 1.298 Kilo. Die Fundstücke, die aus der Bronze- und Eisenzeit datierten, sind thrakischen Ursprungs. Der Goldschatz ist im Nationalmuseum in Bukarest ausgestellt.

Demografie VolkszählungVarga E. Árpád: Volkszählungen 1880–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung 2. November 2008 (PDF; 960 kB; ungarisch). Ethnie Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche Andere 1880 2996 2862 15 77 42 1910 3283 3209 14 48 12 1930 2704 2674 9 7 14 1977 1568 1561 4 1 2 2002 1093 1074 15 1 3

Literatur Helmut Wettel: Der Buziascher Bezirk. Landschaften mit historischen Streislichtern, Temesvar, Südungarische Buchdruckerei, 1919

Weblinks

baptist-tm.ro, Schullandheim Sacoșu Mare

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Banat (Rumänien) Kategorie:Ersterwähnung 1290