miniatur|Logo des Innovationsnetzwerks Organic Electronics Saxony (OES) ist ein Forschungscluster für organische, flexible und gedruckte Elektronik,invest-in-Saxony: Organische & Flexible Elektronik in Sachsen, abgerufen am 23. September 2015 das als Verein am 6. Oktober 2008 von sieben Unternehmen und drei Forschungsinstituten aus dem Fachbereich Organische Elektronik gegründet wurde. 2015 gehörten über 30 Mitglieder zu dem Netzwerk, das die Interessen sächsischer und mitteldeutscher Unternehmen und Forschungseinrichtungen dieser Technologie vertritt und durch seine Maßnahmen den gezielten Know-how-Transfer von der universitären Grundlagenforschung über Materialentwicklung, Anlagen, Bauelemente und Endprodukten fördert.
Nationale und internationale Position OES versteht sich als Pioneer in der Kompetenz seiner Fachbereiche,Organische Elektronik in Deutschland, acatech Band 6, Springer Verlag, Heidelberg 2011, S. 58, ISBN 978-3-642-20461-6 dem auch kleine und mittlere Unternehmen angehören.Oiger: Sachsen mitführend in OLED Entwicklung, abgerufen am 23. September 2015 Allein in Dresden wurden 2015 rund 2000 Personen in den von OES vertretenen Fachbereichen beschäftigt.Betina Klemm: Neues aus Dresden: Hauchdünn und dennoch robust, Sächsische Zeitung vom 14. April 2015
2011 erhielten die drei Wissenschaftler Karl Leo vom Institut für Angewandte Photophysik Dresden an der TU, Jan Blochwitz-Nimoth von Novaled und Martin Pfeiffer von Heliatek vom Bundespräsidenten den Deutschen Zukunftspreis aus den OES-Netzwerk für ihre Arbeiten zu „Organische Elektronik – mehr Licht und Energie aus hauchdünnen Molekülschichten“., abgerufen am 23. September 2015
2013 wurde der OES-ImagefilmBest of amazing organic electronics HD, auf YouTube veröffentlicht 12. Juni 2012 auf dem brancheneigenen Kurzfilm-Festival „nanospots“ mit dem 2. Platz ausgezeichnet.2. Platz für OES bei internationalem Nano-Kurzfilm-Festival 2013, abgerufen am 23. September 2015
OES ist 2014 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) im Rahmen der „go-cluster“-Exzellenzmaßnahme als eines der deutschlandweit leistungsfähigsten nationalen Clustermanagement-Organisationen ausgezeichnet worden.OES als go-cluster zertifiziert, abgerufen am 23. September 2015 OES hat das europäische Bronze-Label von der European Cluster Excellence Initiative (ECEI) für Clustermanagement erhalten.OES erhält Bronze Label, abgerufen am 23. September 2015
Seit 2015 zählt OES zu den elf deutschen GewinnernBMBF-Pressemitteilung: OES einer von 11 Gewinnern der Internationalisierungsstrategie, abgerufen am 23. September 2015 der BMBF-Initiative Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken, bei der mit Unterstützung des Bundes die organische Elektronik im Zusammenspiel mit den weltweit führenden Akteuren aus Großbritannien und Japan in Deutschland kommerzialisiert werden soll.invest.dresden.de: OES erhält BMBF-Spitzenförderung zur Internationalisierung mit Japan und Großbritannien, abgerufen am 23. September 2015
Im europäischen Kontext ist OES im Rahmen des EU-Projekts COLAE für die Vernetzung und Kommerzialisierung durch die Entwicklung von Demonstratoren verantwortlich.WFS: Netzwerk Organic Electronics Saxony wirbt erfolgreich um EU-Fördermittel, abgerufen am 23. September 2015 Innerhalb des europäischen LightJumps-Projekts unterstützt OES mit 5 weiteren Photonik-Netzwerken den Technologietransfer und die Investition in OLED-Displays, OLED-Beleuchtung und OLED-Mikrodisplays., abgerufen am 23. September 2015 Gemeinsam mit 31 weiteren europäischen Hochtechnologieclustern plant OES im beantragten EU-Projekt „EEInnovation“ die Kommerzialisierung neuartiger elektronischer Bauelemente, der sog. „emerging electronic technologies“. Derzeit bestehen vier enge Kooperationen zu Innovationsnetzwerken in Österreich, Schweiz, Griechenland und Japan. Der Aufbau zu weiteren Entwicklungskooperationen ist im Aufbau.
OES-Mitglieder Industrie Forschung3D-Micromac AG ACCOMPLAST GmbH Adenso GmbH ALLNANO LLC Contronix GmbH CreaPhys GmbH Creavac GmbH FHR Anlagenbau GmbH Heliatek GmbH Heraeus Deutschland GmbH & Co. KG INURU GmbH Kurt J. Lesker Company Novaled GmbH Plastic Logic Germany Sempa Systems GmbH Senorics GmbH Sunic System Ltd. SYNTHON Chemicals GmbH & Co. KG TES Frontdesign GmbH VON ARDENNE GmbH WOLFRAM Design/EngineeringBauhaus-Universität Weimar Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme (ENAS) Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik (FEP) Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV) Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) An der Technischen Universität Dresden Institut für Angewandte Photophysik Dresden (IAPP) Institut für Aufbau- und Verbindungstechnik der Elektronik (IAVT) Institut für Halbleiter- und Mikrosystemtechnik (IHM) InnoProfile - Nachwuchsforschungsgruppe "Organische p-i-n Bauelemente" Physikalische Chemie (PCTUD) Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden (IPF) Institute for Printing, Processing and Packaging (IP3) an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig Institut für Print- und Medientechnik an der TU Chemnitz Laserinstitut an der Hochschule Mittweida (LHM)
Organische Elektronik Organische Elektronik ist eine jüngere Technologie für organische Solarzellen für Photovoltaik, Beleuchtung, einfache und Matrixanzeigen auf Basis organischer Leuchtdioden (OLEDs), deren Ursprünge in den 1950er Jahren liegen. Herstellungsverfahren für gedruckte Elektronik und organische Halbleiter geben ihren Produkten Eigenschaften wie Biegsamkeit, geringes Gewicht oder Transparenz.
Weblinks Organic Electronics Saxony (OES) Einführung in die Organische Elektronik Wissenschaftliche Grundlagen der Organischen Elektronik Übersicht Fördermaßnahmen: Organische Elektronik Silicon Saxony
Einzelnachweise
Kategorie:Wissenschaft in Dresden Kategorie:Wirtschaft (Sachsen) Kategorie:Verein (Dresden) Kategorie:Gedruckte Elektronik Kategorie:Verbandsgründung 2008