Oliver Coleman (* 1914 in Beaumont, Texas;Handbook of Texas Music, herausgegeben von Laurie E. Jasinski. 2003 † 6. November 1965 in Chicago) war ein US-amerikanischer Schlagzeuger und Musikpädagoge im Bereich des Jazz und Rhythm & Blues, der in der Musikszene von Chicago tätig war.

Leben Coleman spielte Ende der 1930er-Jahre bei Earl Hines, solistisch zu hören in Titeln wie „Hines Ryhthm“, „Ridin' a Riff“, „Solid Mama“ und „Goodnight, Sweet Dreams, Goodnight“. 1940 arbeitete er bei Ray Nance, im Laufe seiner Karriere außerdem bei Erskine Tate, Horace Henderson und Dinah Washington. In den 1950er-Jahren nahm er mit Marl Young („We're Off“, Sunbeam Records) auf und war als Studiomusiker für Chess Records tätig.

Im Bereich des Jazz und R&B war er zwischen 1937 und 1954 an 15 Aufnahmesessions beteiligt, außer den Genannten mit Dorothy Donegan, Eddie South, Eddie Johnson, Willie Mabon und Al Smith.Tom Lord: The Jazz Discography (online, abgerufen am 31. August 2015) Zu seinen Schülern zählten Hillard Brown und Charles Walton.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Jazz-Schlagzeuger Kategorie:R&B-Schlagzeuger Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten) Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1914 Kategorie:Gestorben 1965 Kategorie:Mann