Eva Astor (* 3. März 1944 in Graz; † 2. März 2020 in Garching an der Alz)https://www.imdb.com/name/nm0040089/ war eine österreichische Schauspielerin, Synchronsprecherin und Schlagersängerin.

Leben Eva Astor agierte seit Beginn der 1960er Jahre häufig vor der Kamera, dabei gelegentlich in Erotikfilmen. Sie spielte in drei Tatort-Folgen sowie in unterschiedlichen Serien wie Dem Täter auf der Spur, Meister Eder und sein Pumuckl oder Ein Schloß am Wörthersee. Darüber hinaus sah man sie in einigen Einspielfilmen der Reihe Aktenzeichen XY … ungelöst.Eva Astor im XY-Forum, abgerufen am 13. September 2015

Als Bühnenschauspielerin wirkte Astor u. a. 1969 im Theater Baden-Baden in dem Musical Jupiter lachtJupiter lacht in Baden-Baden, Hamburger Abendblatt vom 1. April 1969, abgerufen am 13. September 2015 oder im Theater an der Briennerstraße in dem für das Fernsehen aufgezeichnete Stück … mit besten Empfehlungen von Hans Morgenstern.Achim Klünder (Hrsg.): Lexikon der Fernsehspiele, 1978/87. Band II, S. 66, K.G. Saur Verlag, München, ISBN 3-598-10922-9 (Vorschau in der Google-Buchsuche)

Daneben arbeitete Astor für den Hörfunk und sprach in einigen Produktionen des Bayerischen Rundfunks. Außerdem besang sie eine Reihe von Schallplatten, darunter Titel wie Himmelblau, Bossa Nova Boy oder Das Schiff der Liebe.

Anfang der 1990er Jahre gab Astor ihre künstlerische Laufbahn weitgehend auf und wandte sich der Astrologie zu. Sie lebte bis zuletzt in Bayern und erteilte in den letzten Lebensjahren „spirituelle Lebenshilfe und astrologische Lebensberatung“.

Filmografie (Auswahl)

Hörspiele 1971: Der Dra-Dra. Die große Drachentöterschau in acht Akten mit Musik – Regie: Dieter Munck 1984: Schöne neue Welt – Regie: Wolf Euba 1984: Auf zwei Planeten – Regie: Wolf Euba 1985: Wir – Regie: Wolf Euba 1987: Die dritte Person – Regie: Wolf Euba

Filmsynchronsprecherin (Auswahl) 1968: Killer adios 1972: Laß jucken, Kumpel 1973: Liebe in drei Dimensionen 1973: Laß jucken, Kumpel 2. Teil – Das Bullenkloster 1974: Laß jucken, Kumpel 3. Teil – Maloche, Bier und Bett 1976: Emanuela – Dein wilder Erdbeermund (Inhibition) 1976: Josefine Mutzenbacher – Wie sie wirklich war 1990: Liebesgrüße aus der Lederhose 7 – Kokosnüsse und Bananen

Diskografie 1961: Himmelblau/Casanova Bye Bye (Columbia) 1963: Bossa Nova Boy/Du bist das Größte (Jupiter Record) 1972: Wo ist die Sonne/Wo bist du (Telefunken) 1978: Erotische Lieder (phonogramm) 1979: Freche Lieder (Jupiter Records) Das Schiff der Liebe/Niemand weiß (Supertone) (ohne Datumsangabe)

Weblinks

Einzelnachweise

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