mini|hochkant|Grabstätte Jens-Werner Fritsch auf dem Friedhof Ohlsdorf Jens-Werner Fritsch (* 27. November 1947 in Hamburg; † 28. Januar 1995 ebendaLebensdaten nach Angaben des Informationszentrums des Friedhofs Hamburg-Ohlsdorf) war ein deutscher Schauspieler, Regisseur und Hörspielsprecher.

Leben Der „Barmbeker Jung“ Jens-Werner Fritsch kam 1971 an das Hamburger Ohnsorg-Theater, dessen Ensemble er als Schauspieler und Regisseur bis zu seinem frühen Tod angehörte. Fritsch spielte häufig skurrile Typen, wurde aber auch in Weihnachtsmärchen besetzt. Seine letzten Aufgaben hatte er in Hans Balzers Tippelbröder und als Feuerwehrmann in einer Märchenaufführung der Regentrude von Theodor Storm.Artikel zum Tod von Jens-Werner Fritsch im Hamburger Abendblatt vom 30. Januar 1995

Im Fernsehen war Fritsch gelegentlich in hochdeutschen Fernsehaufzeichnungen aus dem Ohnsorg-Theater zu sehen, daneben wirkte er in einer Reihe von niederdeutschen Hörspielproduktionen des Norddeutschen Rundfunks mit.

Jens-Werner Fritsch starb nach langer, schwerer Krankheit und wurde auf dem Hamburger Friedhof Ohlsdorf in der Grablage L 28 – 101 beigesetzt.

Filmografie 1972: Das Herrschaftskind 1973: Brand-Stiftung 1973: Das Hörrohr 1974: Hamburg Transit – Warum die Grete P. unterging 1974: Der schönste Mann von der Reeperbahn 1975: Mudder Griepsch mischt mit 1976: Wenn der Hahn kräht 1977: Die Königin von Honolulu 1978: Willems Vermächtnis 1980: Das Naturtalent 1983: Schmuggelbrüder 1983: Bleibt alles in der Familie 1988: Wenn du Geld hast 1989: Die Deern ist richtig (Regie) 1991: Labskaus und Champagner 1993: Glücksspiel im Pastorenhaus 1994: Großwildjagd

Hörspiele 1972: De Meister von Wiebeck – Regie: Rudolf Beiswanger 1972: Lege Fründschopp – Regie: Jochen Rathmann 1972: Een in’n Sinn – Regie: Günther Siegmund 1973: Uteneenleevt – Regie: Heinz Lanker 1973: Een Engel is kommen – Regie: Jochen Schenck 1974: Dat hest dorvun – Regie: Heinz Lanker 1977: Billerhannel – Regie: Heinz Lanker 1978: Camper-Korl sien tweten Droom – Regie: Heinz Lanker 1978: De Saak mit de Wohrheit – Regie: Karl-Otto Ragotzky 1979: Freeheit för Korl Spaddel – Regie: Jochen Schenck 1980: Kuddl sien Klock – Regie: Karl-Otto Ragotzky 1982: Supersaurier – Regie: Rolf Becker 1982: Halfklook – Regie: Konrad Hansen 1985: Petra DNS12/2000 – Regie: Hans-Jürgen Ott 1987: Rumpelkist – Regie: Hans Helge Ott 1987: De dode Hund – Regie: Hans-Jürgen Ott 1994: Leev – oder woans dat heet – Regie: Ursula Hinrichs

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Einzelnachweise

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