Medienlöwin (Eigenschreibweise MedienLÖWIN) ist ein jährlich vergebener österreichischer Journalistenpreis. Seit 2006 wird die in der Regel undotierte Auszeichnung jährlich am Vorabend des Österreichischen Journalistinnenkongress, unterstützt von Kooperationspartnern, in drei Kategorien vergeben. Mit dem Preis werden Frauen in der Medienbranche sowie Formate zu frauenpolitischen Themen geehrt.

Kategorien Vergeben werden Auszeichnungen in diesen Kategorien:

Medienlöwin in Gold: für eine Journalistin in Österreich Medienlöwin in Silber: für eine deutschsprachige Journalistin eines beliebigen Mediums aus der EU Medienlöwe: für Redaktionen, die sich „nachhaltig, strukturiert und mit besonderen Schwerpunkten oder Initiativen der Lebensrealität von Frauen widmen“ (seit 2015) In einzelnen Jahren gab es Zusatzpreise. So wurde 2007 und 2008 der Zusatzpreis Finanzlöwin für einen Bericht zum Thema Finanzen ausgeschrieben. Dieser war mit 2.000 Euro dotiert (Kooperation mit ING-DiBa Austria). 2012 wurde der Zusatzpreis Nachwuchslöwin für eine Masterarbeit erteilt. Einzelne Preise wurden dezidiert für das Lebenswerk der Preisträgerin vergeben.

Preisträger Im Folgenden werden die bisherigen Preisträger gelistet. 2006: Elfriede Hammerl, Gertraud Leimüller 2007: Alexandra Bader, Sibylle Hamann, Susanne Leiter (Zusatzpreis Finanzlöwin) 2008: Sigrun Reininghaus-Cussac, Bettina Pfluger (Zusatzpreis Finanzlöwin) 2009: Ulla Gerrit Ebner 2010: Christa Hofmann 2011: Sandra Baierl, Andrea Hlinka, Nicole Thurn und Teresa Richter-Trummer (Kurier-Team) 2012: Anneliese Rohrer (Lebenswerk), Simone Schöndorfer (Nachwuchs) und Verena KainrathKainrath ist "Medienlöwin des Jahres" 2012 Abgerufen am 10. September 2015. 2013: Barbara Coudenhove-Kalergi (Lebenswerk), Karin Strobl 2014: Antonia Rados (Gold)Goldene "Medienlöwin" für Antonia Rados Abgerufen am 10. September 2015., Eva Roither (Silber) 2015: Kathrin Zechner (Gold), Karin Zauner (Silber)derStandard.at - Medienlöwin 2015 in Gold geht an ORF-Fernsehdirektorin Zechner. Artikel vom 2. November 2015, abgerufen am 3. November 2015., Redaktion von Der Standard für die Serie „Große Töchter“ (Medienlöwe) 2016: Sibylle Hamann (Gold), Elisa Vass (Silber)derStandard.at - Medienlöwin in Gold an Sibylle Hamann. Artikel vom 8. November 2016, abgerufen am 9. November 2016., Redaktion des Falters (Medienlöwe) 2017: Gabi Waldner (Gold), Elisabeth Gamperl und Pia Ratzesberger (Silber)derStandard.at: Ö1-Journalistin Gabi Waldner ist Medienlöwin 2017. Artikel vom 6. November 2017, abgerufen am 7. November 2017., ORF-Task Force „Frauen im ORF“ (Medienlöwe) 2018: Lisa Totzauer (Gold), Ruth Eisenreich (Silber) Wieder starke MedienLÖWINNEN ausgezeichnet!. Abgerufen am 6. November 2018. , Team der Wienerin (Medienlöwe) 2019: Corinna Milborn (Gold)Twitter - @JoKo_AT. Abgerufen am 6. November 2019., Kerstin Bund, Astrid Geisler, Anne Kunze und Sascha Venohr (Silber), ORF-Redaktionsteam (Medienlöwe) 2020: Petra Stuiber (Gold), Fulya Çayir und Mona Fromm (Silber), Debatten-Ressort von Die Presse (Medienlöwe) 2021: Eva Linsinger (Gold), Marianne Waldhäusl (Silber), Woman (Medienlöwe) 2022: Lou Lorenz-Dittlbacher (Gold), Sophia Maier (Silber), Der Standard (Medienlöwe) 2023: Alexandra Föderl-Schmid (Gold), Jelena Pantić-Panić, Eda Öztürk und Lukas Rapf (Silber), Weltjournal (ORF) (Medienlöwe) 2024: Ulla Kramar-Schmid (Gold), Ursula Duplantier (Silber) für die Arte-Dokumentation Feindbild Frau, Die Standard unter Leitung von Beate Hausbichler (Medienlöwe) 2025: Nina Horaczek (Gold), Veronika Mauler (Silber) für ihre Reportage Alt, arm, weiblich im Ö1-Journal Panorama, Julia Ortner und Team (ORF) (Medienlöwe) für Berichterstattung zum Fall Pelicot

Weblinks Seite beim Journalistinnenkongress

Einzelnachweise

Kategorie:Feministischer Preis Kategorie:Journalismuspreis (Österreich) Kategorie:Frauenförderpreis Kategorie:Erstverleihung 2006 Kategorie:Frauen (Österreich)