Max Hoene (* 22. Dezember 1884 in Rudolstadt; † 19. Mai 1965 in München)Kurzinformation zu Band II des Nymphenspiegel, Nymphenspiegel Kulturforum München, abgerufen am 7. September 2015.Heike Enzian: Rudolstadt ist 2015 reich an Jubiläen. In: Ostthüringer Zeitung, 15. Januar 2015. war ein deutscher Bildhauer.

Leben und Werk Der Sohn eines Kaufmanns wurde 1903 an der Kunstakademie München Schüler von Wilhelm von Rümann.Max Hoene in der Matrikeldatenbank der Akademie der Bildenden Künste München, abgerufen am 7. September 2015. Schon 1908 fand in Gotha eine größere Ausstellung seiner Werke statt. Ab 1913 wurden seine Arbeiten regelmäßig auf den Ausstellungen der Münchner Sezession gezeigt, 1921 auch auf der Kunstausstellung Dresden. 1927 richtete er eine Wohnung im Haus Mies van der Rohes in der Weißenhofsiedlung ein. in der Forschungsdatenbank zur Baukultur des Fachgebietes Geschichte und Theorie der Architektur der TU Darmstadt.

Hoene war von 1926 bis 1933 Vorsitzender des Reichsverbandes Bildender Künstler und wurde 1950 zum 2. Vorsitzenden des Bayerischen Werkbunds gewählt. In der Zeit des Nationalsozialismus war er obligatorisch Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste. Es ist jedoch lediglich seine Teilnahme an der Großen Münchner Kunstausstellung 1934 bekannt.

Ein Schwerpunkt seines Schaffens war die Grabmalkunst.

Hoenes Nachlas befindet sich im Deutschen Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg.Bestandsliste des Deutschen Kunstarchivs (PDF; 94,9 kB), Stand 4. Juli 2019, abgerufen am 9. September 2023.

Werke (Auswahl) mini|August-Petermann-Denkmal in Gotha mini|hochkant|Der von Max Hoene 1958 geschaffene Bronzekopf Ernst Wilhelm Arnoldis in Gotha Bildende Kunst 1909: Petermann-Denkmal in Gotha o. J.: Kriegerdenkmal in HildburghausenDeutscher Ehrenhain für die Helden von 1914/18. Dehain-Verlag, 1931, S. 220. 1931: Fischbrunnen an der Rimstinger Straße in München 1939: Bildsäule auf dem Seeberg bei Kleinmachnow (unvollendet)Kirsten Graulich: In: Potsdamer Neueste Nachrichten vom 10. Juli 2013. 1942: Altarbild der evangelisch-lutherischen Kirche in SeeshauptDas Altarbild auf der Website der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Penzberg, abgerufen am 7. September 2015. 1955: Relief Bühnenkulissen an der Fassade des ehemaligen Prälatenbaus zum Stift Heilig Kreuz in Augsburg 1958?: Büste Ernst Wilhelm Arnoldis am Verwaltungsgebäude der Gothaer Versicherungsbank in GöttingenDie Büste wurde im März 2020 abgenommen und nach Gotha transportiert. Dort erhielt sie am 18. Mai 2020 einen neuen Standplatz vor dem Gebäude, in dem das Deutsche Versicherungsmuseum Ernst Wilhelm Arnoldi seinen Sitz hat.

Sonstige

Weblinks Kurzbiografie (PDF; 346 kB) mit Bild im Digitalen Porträtarchiv Digiporta

Einzelnachweise

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