Diese Liste enthält die Geotope der unterfränkischen Stadt Aschaffenburg in Bayern.Datenquelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt, www.lfu.bayern.de, Geotoprecherche (abgerufen am 16. September 2017) Die Liste enthält die amtlichen Bezeichnungen für Namen und Nummern des Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) sowie deren geographische Lage. Diese Liste ist möglicherweise unvollständig. Im Geotopkataster Bayern sind etwa 3.400 Geotope (Stand Oktober 2018) erfasst. Das LfU sieht einige Geotope nicht für die Veröffentlichung im Internet geeignet. Einige Objekte sind zum Beispiel nicht gefahrlos zugänglich oder dürfen aus anderen Gründen nur eingeschränkt betreten werden.
Name Bild Geotop ID Gemeinde / Lage Geologische Raumeinheit Beschreibung Fläche m² / Ausdehnung m Geologie Aufschlussart Wert Schutzstatus Bemerkung |- | Steinbruch am Stengerts WNW von Gailbach | 150px | 661A004 | style="text-align:center"|Aschaffenburg | Vorspessart | Der aufgelassene Steinbruch von Quarzdiorit stellt kein typisches Intrusivgestein dar, sondern besitzt eher das Aussehen eines Gneises. Er enthält große Einsprenglinge von Kalifeldspat in schlieriger Verteilung. Der Quarzdiorit wird von Pegmatitgängen durchsetzt, die bis zu 1 cm große Titanit-Kristalle führen. Der Steinbruch wird heute als Schießstand genutzt, darf aber nach vorheriger Anmeldung besucht werden. | 4000100 × 40 | Typ: Gesteinsart, MineralienArt: Diorit | Steinbruch | wertvoll | Landschaftsbestandteil, Naturpark
| Noriswand SE von Aschaffenburg | 150px | 661A005 | style="text-align:center"|Aschaffenburg | Vorspessart | Am Stengerts befindet sich im Wald ein langgestreckter schluchtartiger Steinbruch. Hier wurden bis zum Ende des 19. Jahrhunderts Lamprophyre mit den Varietäten Spessartit und Kersantit abgebaut. Der hier aufgeschlossene Gang von dem feinkörnigen dunkelgrauen, splittrig brechenden Gestein ist mit Moos überwachsen. Als Nebengesteine sind sowohl Gneise der Elterhof-Formation, als auch Diorit aufgeschlossen. | 4000100 × 40 | Typ: Gesteinsart, KontaktArt: Diorit | Steinbruch | besonders wertvoll | Landschaftsbestandteil, Naturpark
| Weißer Steinbruch – Schacht Heinrich SW von Haibach | 150px | 661G001 | style="text-align:center"|Aschaffenburg | Vorspessart | Innerhalb der Elterhof-Formation des Kristallinen Vorspessarts kommen zahlreiche kleine Marmorlinsen vor. Zwischen Schweinheim und Gailbach wurde eine dieser Linsen ab circa 1870 bis 1942 zunächst in einem schluchtartigen Steinbruch, später auch untertage abgebaut. Der schluchtartige Bruch und ein Stollenmundloch sind heute noch erhalten. Das Material wurde für die Papierherstellung in Aschaffenburg-Damm verwendet. | 100050 × 20 | Typ: Steinbruch/GrubeArt: Marmor | Tagebau | wertvoll | Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
| Bensenbruch S von Dörrmorsbach | 150px | 661G002 | style="text-align:center"|Aschaffenburg | Vorspessart | Von dem ehemaligen Bensenbruch sind zwei Höhlen zurückgeblieben. In der größeren konnten bei einem Bombenangriff 1945, 50 bis 60 Personen Schutz finden. Der Lamprophyrgang wird von der Basalbrekzie (Buntsandstein) im Wechsel mit Schluffsteinen der Bröckelschieferserie begrenzt. | 7515 × 5 | Typ: Stollen, Steinbruch/Grube, Gesteinsart, KontaktArt: Lamprophyr, Sandstein | Steinbruch | wertvoll | Landschaftsbestandteil, Landschaftsschutzgebiet, Naturpark
| Felsmeer am Grauberg/Stengerts NW von Gailbach | 150px | 661R001 | style="text-align:center"|Aschaffenburg | Vorspessart | Am Grauberg befindet sich im Wald ein Blockmeer von wollsackverwitterten Dioritfelsen. Das Felsmeer wird zusammen mit der Noriswand als Landschaftsbestandteil wegen seiner Seltenheit sowie wissenschaftlichen Bedeutung seit 1996 geschützt. | 10000200 × 50 | Typ: BlockmeerArt: Diorit | Block | wertvoll | Landschaftsbestandteil, Naturpark
| Teufelskanzel am Godelsberg E Aschaffenburg | 150px | 661R002 | style="text-align:center"|Aschaffenburg | Vorspessart | An der Nordwestecke des Gipfelplateaus des Godelsberges liegt der Aussichtspunkt Teufelskanzel. Er ist durch den Wanderweg Spessart-Weg 1 erschlossen und von einem Wanderparkplatz aus in geringer Entfernung bequem zu erreichen. Die Kanzel besteht aus einer natürlichen Ansammlung mehrerer großer Blöcke von Goldbacher Orthgneis. Dieser körnig-flaserige Muskovit-Biotit-Gneis ist meist mittel- bis grobkörnig. Oft enthält er auffällige Nester von Glimmer. Weitere Steuungen von Gneisblöcken befinden sich auch am Nordhang des Berges (weitere bei der Goldbacher Kanzel). In geringer Entfernung vom Geotop liegt die Kippenburg. Sie wurde um 1839 aus Bruchsteinen zur Belustigung der Bevölkerung als Ruine erbaut. | 60030 × 20 | Typ: BlockmeerArt: Gneis | Felshang/Felskuppe | wertvoll | Naturpark |
Siehe auch Liste der Naturschutzgebiete in der Stadt Aschaffenburg Liste der Landschaftsschutzgebiete in Aschaffenburg Liste der FFH-Gebiete in der Stadt Aschaffenburg Liste der Naturdenkmäler in Aschaffenburg
Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Aschaffenburg Liste der Landschaftsschutzgebiete im Landkreis Aschaffenburg Liste der FFH-Gebiete im Landkreis Aschaffenburg Liste der Geotope im Landkreis Aschaffenburg
Einzelnachweise
Weblinks
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