Sonny Lee (eigentlich Thomas Ball Lee; * 26. August 1904 in Huntsville, Texas;Dave Oliphant: Jazz Mavericks of the Lone Star State. University of Texas Press, 2009, S. 88 † 17. Mai 1975 in AmarilloEintrag. In: Handbook of Texas.) war ein US-amerikanischer Posaunist des frühen Jazz.

Leben und Wirken Lee lernte Posaune, als er Lehrer-Colleges in Texas und in St. Louis besuchte. In Houston arbeitete er mit Peck Kelley; in St. Louis, wo er u. a. auch im Booker T. Washington Theatre auftrat, spielte er bei den Scranton Sirens, 1925 mit Frankie Trumbauer, außerdem bei Gene Rodemich, Vincent Lopez und Paul Specht. In St. Louis wirkte er bei Aufnahmen von Charlie Creath für Okeh Records mit.Dennis Owsley: City of Gabriels: The History of Jazz in St. Louis, 1895–1973. 2006

In den 1930er Jahren arbeitete Lee in New York in den Swing-Orchestern von Isham Jones (1932–36), Benny Goodman (1934/35), Charlie Barnet (1936), Artie Shaw und in Woody Herman erster Bigband, als Solist zu hören in I’ve Had the Blues So Long und Take It Easy (1936). Von 1936 bis 1938 spielte er bei Bunny Berigan, als Solist in I Can’t Get Started und Mahagony Hall Stomp (1937).

Von 1938 bis 1946 spielte er bei Jimmy Dorsey. Im Bereich des Jazz war er zwischen 1925 und 1946 an über 200 Aufnahmesessions beteiligt.Tom Lord: The Jazz Discography (online, abgerufen am 29. August 2015)

Weblinks

Dave Oliphant: Lee, Thomas Ball [Sonny] (1904–1975). Eintrag im Handbook of Texas, 5. Dezember 2006, zuletzt aktualisiert am 27. September 2015.

Anmerkungen und Einzelnachweise

Kategorie:Jazz-Posaunist Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten) Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1904 Kategorie:Gestorben 1975 Kategorie:Mann