Johannes Müller (* 6. August 1879 in Nürnberg; † 2. Oktober 1937 ebenda) war ein deutscher Bildhauer und Maler, der vorwiegend in Nürnberg tätig war. Er war auf die Gestaltung von Bauplastik und Grabmälern spezialisiert.

Leben Müller absolvierte in Nürnberg die Kunstgewerbeschule, um sich anschließend an der Akademie der Bildenden Künste in München einzuschreiben. Zu seinen Lehrern zählte unter anderem Wilhelm von Rümann. Nach Studienreisen nach Skandinavien, Italien und in die Niederlande ließ er sich 1908 als freischaffender Bildhauer in seiner Geburtsstadt Nürnberg nieder. Müller gehörte in den 1920er Jahren dem avantgardistischen Kunstverein Nürnberger Sezession an.

Werke (Auswahl)

Bauplastik in Nürnberg Prinzregentenufer 7–11, Fassadenreliefs, 1910 Deutscher Hof, Reliefs an den Fassaden und den Treppenhäusern, 1912–1913 Bronzeplastik „Bauarbeiter“ am ehemaligen Arbeitsamt, Karl-Grillenberger-Straße 3, 1929 Portal des Verwaltungsbaus des Fränkischen Überlandwerks, Hainstraße 32–34, 1931 Wappenreliefs am Kopfbau der Hauptpost, um 1934/1935Schmidt: Kultur, S. 199, Anm. 44.

Weitere Arbeiten Freiplastik „Schwimmerin“, 1928 Freiplastik „Mutter mit Kind“, 1928Schmidt: Kultur, S. 198–199. Büste des Nürnberger Oberbürgermeisters Hermann Luppe, 1931Schmidt: Kultur, S. 147.

Anmerkungen

Literatur

Kategorie:Bildhauer (Bayern) Kategorie:Bildender Künstler (Nürnberg) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1879 Kategorie:Gestorben 1937 Kategorie:Mann