mini|Lauterburg um 1890, Lithographie eines unbekannten Zeichners mini|Äußeres Tor der Vorburg, 2008 mini|Dorfkirche

Der Ortsteil Lauterburg von Essingen im Ostalbkreis war bis 1971 eine selbständige Gemeinde. Namensgeber des Ortes ist die Burg Lauterburg.

Lage Lauterburg liegt auf 669 m Höhe über dem Remstal auf dem Albuch, einem nordöstlichen Teil der Schwäbischen Alb. Die Markungsfläche beträgt 1107 ha. Straßen führen von Lauterburg nach Norden zum Heubacher Ortsteil Lautern, nach Nordosten nach Essingen und nach Süden nach Bartholomä. Durch Lauterburg führt der Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg des Schwäbischen Albvereins.

Geschichte Bis zum 18. Jahrhundert Lauterburg war ursprünglich nur der der Burg Lauterburg zugeordnete Burgweiler. Nach Lauterburg nannte sich 1128 ein Adalbert aus dem Haus der schwäbischen Pfalzgrafen. Vom 14. Jahrhundert an bestimmten die Freiherren von Woellwarth die Geschichte des Ortes. Am 6. Mai 1732 wurde das Schloss Lauterburg bei einem Brand zur Ruine.

19. und 20. Jahrhundert 1806 kam der Ort zum Königreich Württemberg und gehörte bis 1811 zum Oberamt Gmünd. 1811 gelangte der Ort ans Oberamt Aalen und gehörte zur Gemeinde Essingen. 1820 wurde Lauterburg eine selbständige Gemeinde des Oberamts Aalen. Das Oberamt Aalen ging 1938 im Landkreis Aalen auf. Am 1. Dezember 1971 wurde Lauterburg erneut zum Ortsteil von Essingen, welches 1973 im Zuge der Kreisreform zum Ostalbkreis kam.

Einwohnerentwicklung Jahr Einwohner 1850 629 1961 441 1970 479 um 1990 558 2008 760

Religionen Aufgrund der Herrschaft der Freiherren von Woellwarth ist Lauterburg überwiegend evangelisch, die Kirchenmitglieder bilden die Kirchengemeinde Lauterburg.

Wappen

Sonstiges hochkant|mini|Gedenkkreuz vom Grab der verunglückten Konfirmanden Der Ortsneckname der Einwohner Lauterburgs ist „Hagabüachane“.

Literatur

Heinz Bohn, Hans Kolb: Das ehemals woellwarthsche Lauterburg - Geschichte der Burg, der Herrschaften und des Dorfes. Verlag BoD-Books on Demand GmbH, Norderstedt 2024, ISBN 978-3-7597-9399-7.

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Ostalbkreis Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Ostalbkreis) Kategorie:Geographie (Essingen, Württemberg) Kategorie:Ersterwähnung 1128 Kategorie:Gemeindeauflösung 1971