Richelbach ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Neunkirchen im Landkreis Miltenberg (Unterfranken, Bayern). Die Gemarkung Richelbach hat eine Fläche von 7,089 km². Sie ist in 1316 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 5387,01 m² haben.

Geschichte Richelbach wurde erstmals 1148 erwähnt. Der landwirtschaftlich geprägte Ort unterstand jahrhundertelang dem Frauenkloster Altmünster in Mainz. Das Kloster war bis zu seiner Auflösung 1781 Niedergerichtsherr von Richelbach, danach ging dieses Recht auf den Mainzer Universitätsfonds über.Ernst-Günter Krenig: Unterfränkische Geschichte: Vom Ende des Dreissigjährigen Krieges bis zur Eingliederung in das Königreich Bayern. Echter, 1990, S. 172 Die heilige Bilhildis von Altmünster, der teilweise legendarischen Überlieferung nach Gründerin des Klosters, ist Ortspatronin von Richelbach. Auch die im Ort befindliche kleine Kirche, eine Filialkirche der Pfarrei Neunkirchen, ist ihr geweiht. Dabei handelt es sich um ein sehr seltenes Patrozinium.Aschaffenburger Jahrbuch für Geschichte, Landeskunde und Kunst des Untermaingebietes. Band 16, Paul Pattloch Verlag, 1993, S. 123

Baudenkmäler Neben der 1903 errichteten neuromanischen Kirche St. Bilhildis gibt es drei weitere Baudenkmäler in Richelbach, alle aus Sandstein gefertigt: einen neugotischen Bildstock (1859), ein Wegkreuz (1870) und eine Mariensäule (ursprünglich 1713).

Söhne und Töchter des Ortes Ferdinand von Schlör (1839–1924), Bischof von Würzburg

Weblinks Richelbach auf der Website von Neunkirchen

Einzelnachweise

Kategorie:Neunkirchen (Unterfranken) Kategorie:Ort im Landkreis Miltenberg Kategorie:Ersterwähnung 1148 Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Miltenberg) Kategorie:Gemeindeauflösung 1975 Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp) Kategorie:Gemarkung im Landkreis Miltenberg