Shikao Ikehara (jap. , Ikehara Shikao; * 11. April 1904 in der Präfektur Osaka;Kurze Biographie in: Transactions of the Institute of Electronics and Communication Engineers of Japan, Band 65, 1982, S. 686Lebensdaten in A. Ivic, Theory of Hardy’s Zeta-Function, Cambridge University Press 2013, S. 204 † 10. Oktober 1984) war ein japanischer Mathematiker.

Leben Ikehara erhielt seinen Bachelor-Abschluss am Massachusetts Institute of Technology und wurde dort 1930 bei Norbert Wiener promoviert (An Extension of Landau’s Theorem in the Analytic Theory of Numbers). Er war Professor an der Universität OsakaWiener besuchte ihn Mitte der 1930er Jahre dort auf seiner Reise nach Japan und China und später am Tokyo Institute of Technology.

Er ist für den Satz von Wiener-Ikehara bekannt, den er in seiner Dissertation bewies (unter Verwendung von Wieners Tauber-Theorie).Ikehara: An extension of Landau's theorem in the analytic theory of numbers, Journal of Mathematics and Physics of the Massachusetts Institute of Technology, Band 10, 1931, S. 1–12 Eine verbesserte Version wurde 1932 von Wiener veröffentlicht. Aus dem Satz von Wiener-Ikehara und dem Nichtverschwinden der Zetafunktion auf der Geraden in der komplexen Zahlenebene mit dem Realteil 1 folgt der Primzahlsatz.

Später trug er dazu bei, die Ideen von Wiener zur Kybernetik in Japan zu verbreiten und übersetzte Bücher von Wiener ins Japanische. Er schrieb auch Lehrbücher über Differentialgleichungen und analytische Zahlentheorie.

Weblinks Shikao Ikehara in der Datenbank zbMATH

Einzelnachweise

Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Universität Osaka) Kategorie:Hochschullehrer (Tōkyō Kōgyō Daigaku) Kategorie:Japaner Kategorie:Geboren 1904 Kategorie:Gestorben 1984 Kategorie:Mann