Triebsdorf ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Ahorn im oberfränkischen Landkreis Coburg.

Geographie Das Dorf liegt etwa vier Kilometer südlich von Coburg westlich der Itz. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Finkenau, Haarth und Creidlitz.

Geschichte Die erste urkundliche Nennung war 1297, als die Herren von Hessberg die Siedlung „Trübesdorf“ dem Kloster Langheim stifteten. Der Ortsname leitet sich wohl von dem mittelhochdeutschen Wort „trip“ für Viehweide ab.Walter Schneier: Das Coburger Land. 2. Auflage, Coburg 1990. S. 230 Bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Ort vom Klosteramt Tambach verwaltet. Über die landesherrlichen Rechte stritten sich das Fürstentum Sachsen-Coburg und das Hochstift Würzburg. In einem zwischen Bayerns Ministerpräsident Maximilian von Montgelas und Prinz Leopold von Sachsen-Coburg-Saalfeld ausgehandelten Staatsvertrag aus dem Jahr 1811 wurde Triebsdorf schließlich Coburg zugesprochen.

Im Verlauf des Dreißigjährigen Krieges wurde Triebsdorf 1634 durch kaiserliche Truppen zerstört.

Am 1. Juli 1869 erfolgte die Eingemeindung von Triebsdorf nach Ahorn.Ahorn & Ortsteile – Triebsdorf auf der Website der Gemeinde Ahorn. Abgerufen am 3. Juni 2024.

1925 zählte Triebsdorf 69 Einwohner und 9 Wohnhäuser. 1987 hatte das Dorf 192 Einwohner, 52 Wohnhäuser und 75 Wohnungen. Triebsdorf gehört zum evangelisch-lutherischen Kirchensprengel von Ahorn.

Einwohnerentwicklung Jahr Einwohnerzahl 1837 43Adreß-Handbuch des Herzogthums Sachsen-Coburg und Gotha: 1837, S. 74 1871 37Ortschafts-Verzeichniss der Herzogthümer Coburg und Gotha, aufgestellt auf Grund der Volkszählung vom 1. Dezember 1871, S. 11 1910 64Ortsverzeichnis der Thüringischen Staaten: auf Grund der Volkszählung vom 1. Dezember 1910, S. 53 1925 69 1950 75 1970 198 1987 192

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Einzelnachweise

Kategorie:Ahorn (Landkreis Coburg) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Coburg) Kategorie:Ersterwähnung 1297 Kategorie:Gemeindeauflösung 1869 Kategorie:Ort an der Itz