Der Weltcup im Wasserspringen ist ein alle zwei Jahre stattfindender und vom internationalen Schwimmverband Fédération Internationale de Natation (FINA) veranstalteter Wettbewerb im Wasserspringen.

Geschichte Der Weltcup wurde erstmals 1979 in The Woodlands (Texas, USA) ausgetragen und umfasste anfangs nur Einzelwettbewerbe für Männer und Frauen vom 3-Meter-Brett und 10-Meter-Turm. 1989 wurde das Kunstspringen vom 1-Meter-Brett in das Programm aufgenommen. Ab 1995 fanden auch Synchronspringen vom 3-Meter-Brett und 10-Meter-Turm statt. Seit 2000 wird der Weltcup nicht mehr in den ungeraden, sondern in den geraden Jahren ausgetragen. Er dient seitdem in den olympischen Jahren als Testwettkampf am Austragungsort der wenige Monate später stattfindenden Olympischen Spiele sowie (neben den Weltmeisterschaften des Vorjahres) als wichtiger Qualifikationswettbewerb für die Olympiastartplätze. Das Kunstspringen vom 1-Meter-Brett fand 2004 sowie ab 2008 nicht mehr im Rahmen des Weltcups statt. 2014 wurde erstmals ein gemischter Teamwettbewerb beim Weltcup ausgerichtet, der 2016 jedoch nicht fortgesetzt wurde. Im Jahr 2018 fand der gemischte Teamwettbewerb wieder statt, darüber hinaus auch ein gemischtes Synchronspringen vom 3-Meter-Brett und von der 10-Meter-Plattform. Wegen der COVID-19-Pandemie fand der nächste Weltcup im Jahr 2021 statt im Jahr 2020 statt.

Die meisten Weltcup-Medaillen gewann Guo Jingjing (für , Antritt 1995–2008; 16 Medaillen: 10 × Gold, 4 × Silber, 2 × Bronze) gefolgt von ihren Landsleuten Wu Minxia (Antritt 2002–2014; 13 Medaillen: 8 × Gold, 4 × Silber, 1 × Bronze) und Tian Liang (Antritt 1995–2004; 9 Medaillen: 9 × Gold). Erfolgreichster deutscher Weltcupteilnehmer ist Andreas Wels (Antritt 1995–2006; 6 Medaillen: 1 × Silber, 5 × Bronze), gefolgt von Sascha Klein (Antritt 2008–2014; 4 Medaillen: 1 × Gold, 2 × Silber, 1 × Bronze), / Brita Baldus (Antritt 1985–1991; 4 Medaillen: 1 × Gold, 3 × Bronze) und Patrick Hausding (Antritt 2008–2014; 4 Medaillen: 3 × Silber, 1 × Bronze). Jüngster Medaillengewinner der Wettbewerbsgeschichte war mit 13 Jahren und 277 Tagen der Tom Daley (Bronze im 10-m-Synchronspringen, Peking, 22. Februar 2008).

Podestplatzierungen Männer 1-Meter-Kunstspringen Jahr Ort Erster Zweiter Dritter198919911993199519971999200020022006

3-Meter-Kunstspringen Jahr Ort Erster Zweiter Dritter1979198119831985198719891991199319951997199920002002200420062008201020122014201620182021

10-Meter-Turmspringen Jahr Ort Erster Zweiter Dritter1979198119831985198719891991199319951997199920002002200420062008201020122014201620182021

3-Meter-Synchronspringen Jahr Ort Erste Zweite Dritte19951997199920002002200420062008201020122014201620182021

10-Meter-Synchronspringen Jahr Ort Erste Zweite Dritte19951997199920002002200420062008201020122014201620182021

Frauen 1-Meter-Kunstspringen Jahr Ort Erste Zweite Dritte198919911993199519971999200020022006

3-Meter-Kunstspringen Jahr Ort Erste Zweite Dritte1979198119831985198719891991199319951997199920002002200420062008201020122014201620182021

10-Meter-Turmspringen Jahr Ort Erste Zweite Dritte1979198119831985198719891991199319951997199920002002200420062008201020122014201620182021

3-Meter-Synchronspringen Jahr Ort Erste Zweite Dritte19951997199920002002200420062008201020122014201620182021

10-Meter-Synchronspringen Jahr Ort Erste Zweite Dritte19951997199920002002200420062008201020122014201620182021

Mixed Teamwettbewerb Jahr Ort Erste Zweite Dritte20142018 3-Meter-Synchronspringen 2018 10-Meter-Synchronspringen 2018

Weblinks Diving World Cup auf der Website der FINA (englisch) Podestplatzierungen bis 2004 auf gbrathletics.com (englisch)

Einzelnachweise