mini|Karte des Amtes Neustadt am Rübenberge (um 1820) Das Amt Neustadt am Rübenberge war ein historisches Verwaltungsgebiet des Fürstentums Calenberg, später des Königreichs Hannover bzw. der preußischen Provinz Hannover mit Sitz in Neustadt am Rübenberge.
Geschichte Der Amtssprengel wurde 1859 um die Gemeinden der aufgehobenen Ämter Ricklingen und Blumenau (ohne die Vogteien Limmer und Groß Munzel sowie die Gemeinden Lohnde und Gümmer) vergrößert. Die vier Gemeinden Klein Grindau, Nienhagen, Norddrebber und Suderbruch gingen zugleich an das Amt Ahlden über. 1885 wurde das Amt mit den bisher amtsfreien Städten Neustadt am Rübenberge und Wunstorf zum Landkreis Neustadt am Rübenberge zusammengeschlossen.
Amtmänner 16. Jh.: Burchard Ludewig, Amtmann 1818–1822: Johann Friedrich Carl Christian von Stietencron, Oberhauptmann 1823–1836: Johann Friedrich Carl Gustav von Stietencron, Oberhauptmann 1837–1841: Johann Christian Friedrich Eisendecher, Oberamtmann 1842–1858: Georg Hilmer Friedrich Graf von Kielmansegge, Regierungsrat 1859–1867: Georg Leuer von Hinüber, Amtmann, ab 1860 Oberamtmann 1868–1878: Heinrich Christian Georg Ludwig Theodor Ribbentrop, Amtmann (1878) 1879–1885: Otto Karl Edmund von Schwarzkopf, Amtmann (1885–1889 Landrat des Kreises Neustadt am Rübenberge)
Literatur
Iselin Gundermann, Walther Hubatsch: Grundriß zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815–1945. Reihe A: Preußen, Band 10: Hannover. Marburg (Lahn) 1981. Manfred Hamann: Übersicht über die Bestände des Niedersächsischen Hauptstaatsarchivs in Hannover. Dritter Band: Mittel- und Unterbehörden in den Landdrostei- bzw. Regierungsbezirken Hannover, Hildesheim und Lüneburg bis 1945. Göttingen 1983.
Einzelnachweise
Neustadt Kategorie:Geschichte (Neustadt am Rübenberge) Kategorie:Aufgelöst 1885 Neustadtruben