Karl Friedrich Rudolf Wielandt (* 26. März 1820 in Karlsruhe; † 3. Januar 1884 ebenda) war ein deutscher Verwaltungsbeamter und Richter.
Leben Karl Wielandt, Sohn eines Ministerialssessors, studierte nach dem Abitur am Lyzeum in Karlsruhe von 1837 bis 1842 Rechtswissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. 1838 wurde er Mitglied des Corps Suevia Heidelberg.Kösener Korpslisten 1910, 121, 334 1844 legte er die juristische Prüfung ab und war anschließend Rechtspraktikant beim Stadtamt Karlsruhe. 1848 wurde er Sekretär im badischen Innenministerium. 1849 wechselte er als Amtsassessor nach Offenburg und 1852 als Hofgerichtsassessor nach Freiburg. 1853 wurde er zum Amtmann und Amtsvorstand des Bezirksamts Lahr ernannt. 1857 wurde er zum Oberamtmann befördert. 1858 wurde er Hofgerichtsrat des Oberrheinkreises in Freiburg, 1864 Kreisgerichtsrat am Kreis- und Hofgericht Freiburg und 1867 Kreisgerichtsrat am Kreis- und Hofgericht Karlsruhe und Mitglied des Appellationssenats. 1871 wurde er Direktor des Kreis- und Hofgerichts Karlsruhe. Von 1879 von zu seinem Tod 1884 war er Senatspräsident des Oberlandesgerichts Karlsruhe.
Auszeichnungen Ritterkreuz 1. Klasse des Ordens vom Zähringer Löwen, 1872 Kommandeurkreuz 2. Klasse des Ordens vom Zähringer Löwen, 1881
Literatur Badische Biographien, Teil IV, S. 504 ff. (Digitalisat)
Einzelnachweise
Kategorie:Oberamtmann (Baden) Kategorie:Amtmann (Baden) Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Richter (deutsche Geschichte) Kategorie:Träger des Ordens vom Zähringer Löwen (Kommandeur II. Klasse) Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert) Kategorie:Person (Karlsruhe) Kategorie:Badener Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1820 Kategorie:Gestorben 1884 Kategorie:Mann