Dötzum ist ein Ortsteil der Stadt Gronau (Leine) im Landkreis Hildesheim des Landes Niedersachsen.
Geografie Dötzum liegt ca. 2 Kilometer östlich der Altstadt von Gronau am Dötzumer Bach.
Geschichte Der 1295 urkundlich belegte Ort war Stammsitz eines gleichnamigen Adelsgeschlechts, das 1582 mit Johann von Dötzum ausgestorben ist (Grabstein an der Feldberger Kapelle in Banteln). Das Gut fiel im Erbgang an die von Bennigsen in Banteln, die es bis ins 20. Jahrhundert besaßen.
Die Landesherrschaft lag seit dem ausgehenden Mittelalter bei den Hildesheimer Bischöfen. Dötzum gehörte zur Niederen Börde des Amts Winzenburg und wurde mit dieser 1690 der Verwaltung des Amts Gronau unterstellt.
Die bis dahin selbständige Gemeinde wurde am 1. März 1974 in die Stadt Gronau eingemeindet.
Politik Stadtrat und Bürgermeister Dötzum wird auf kommunaler Ebene vom Rat der Stadt Gronau (Leine) vertreten.
Wappen Der Entwurf des Wappens von Dötzum stammt von dem Heraldiker und Wappenmaler Gustav Völker, der sämtliche Wappen in der Region Hannover entworfen hat. Das Wappen wurde der Gemeinde am 11. Februar 1938 durch den Oberpräsidenten der Provinz Hannover verliehen. Der Landrat aus Alfeld überreichte es am 22. April desselben Jahres.
Literatur Die Kunstdenkmale der Provinz Hannover. II.10: Kreis Alfeld II (Der ehemalige Kreis Gronau). Hannover 1939
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Gronau (Leine)) Kategorie:Ort im Landkreis Hildesheim Kategorie:Gemeindeauflösung 1974 Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Hildesheim)