Birte Kretschmer (* 1970 in Hamburg) ist eine deutsche Schauspielerin und Hörspielsprecherin.

Leben Birte Kretschmer begann nach ihrem Abitur ein Studium der Psychologie an der Universität Trier, kehrte aber bald nach Hamburg zurückRadio Bremen: und absolvierte eine schauspielerische Ausbildung am Bühnenstudio der darstellenden Künste in Hamburg, während der sie bereits einen Tourneevertrag erhielt. Sie spielte danach in freien Produktionen sowie gastweise am Hamburger Ohnsorg-Theater, dessen Ensemble sie seit 1997 angehört.Kurzbiographie bei LitEnsemble Hier sah man sie beispielsweise in Unkel Wanja nach Anton Tschechow unter der Regie von Michael Bogdanov, abgerufen am 14. August 2015 oder in De Nervbüdel, der niederdeutschen Bühnenadaption des Films Die Filzlaus.Annette Stiekele: Ein ungleiches Paar, das zusammenfindet, Die Welt vom 3. Juni 2014, abgerufen am 14. August 2015 2015 spielte Kretschmer in Goot gegen Nordwind, der plattdeutschen Bühnenfassung des Romans Gut gegen Nordwind von Daniel Glattauer.Ohnsorg-Theater:

Im Fernsehen konnte man Birte Kretschmer in einigen Fernsehaufzeichnungen aus dem Ohnsorg-Theater erleben. 2003 wirkte sie in der Tatort-Episode Sonne und Sturm mit. Umfangreich dagegen sind ihre Rollen als Hörspielsprecherin und Sprecherin von Hörbüchern. Seit 1997 wirkt Kretschmer in plattdeutschen Produktionen des NDR mit, neben vielen anderen ist sie seit 2011 in der mehrteiligen Reihe Düsse Petersens zu hören, in der sie die Rolle der Ulrike Petersen spricht.

Birte Kretschmer ist Mutter zweier Kinder.

Filmografie 1995: Die Brandstiftung 1996: Wenn man Meyer heißt 1997: Seemann, gib‘ acht! 1998: Die graue Maus 2000: Hamburger Bier 2000: Morgen wird alles anders 2000: Der Vogelforscher (Kurzfilm) 2003: Tatort – Sonne und Sturm 2004: Willi, das Prachtstück 2005: Pension Schöller 2008: Drei Mann an der Küste 2008: Sei still, Junge! 2011: Otello darf nicht platzen

Hörspiele (Auswahl) 1997: Insa Findewöör oder Söbenteihn Sorten Regen – Regie: Jochen Schütt 1998: Footstappen – Regie: Hans Helge Ott 1999: Seenebel – Regie Stefan Dutt 2000: Huus achter’n See – Regie: Ursula Hinrichs 2000: Arvdeel – Regie: Frank Grupe 2001: Dat Swimmen in’n Speegel – Regie: Hans Helge Ott 2002: Woto hest du mi op dat Eiland bröcht? – Regie: Georg Bühren 2003: Tweemal leven – Regie: Frank Grupe 2003: Nich mit mi! – Regie: Dirk Böhling 2003: Dat Kind ünner’t Ies – Regie: Jochen Schütt 2004: Mittsommernachtsdröömen – Regie: Hans Helge Ott 2004: Märte un Joe – Regie: Ilka Bartels 2005: Brabant (Teil 1 – 3) – Regie: Hans Helge Ott 2006: Himmelsbande (Teil 1 und 2) – Regie: Hans Helge Ott 2006: Een Held in’n Dörpskroog – Regie: Hans Helge Ott 2006: Ünner den Melkwoold – Regie: Hans Helge Ott 2009: Hungern un Freten – Regie: Ilka Bartels 2009: Halligstorm – Regie: Frank Grupe 2010: Gespensterjäger in der Gruselburg (Teil 1 und 2) – Regie: Hans Helge Ott 2010: De Ehrengäst oder Op veer Been lööpt een Swien – Regie: Dirk Böhling 2011: Njorka un de Fents vun’n Sommer – Regie: Ilka Bartels 2011–2015: Düsse Petersens (20 Folgen als Ulrike Petersen) – Regie: Hans Helge Ott 2012: Dree Damen oolt un ünnerscheedlich – Regie: Ilka Bartels 2013: Dode speelt keen Lotto – Regie: Hans Helge Ott 2013: Iestappen oder Kiek na buten – Regie: Janine Lüttmann 2014: Tiedenwessel – Regie: Hans Helge Ott 2014: So oder anners – Regie: Hans Helge Ott 2015: Blomen för Evi – Regie: Michael Uhl 2015: Rogge – Regie: Hans Helge Ott 2016: Die drei ??? Stille Nacht, düstere Nacht – Regie: Heikedine Körting 2026: Sörensen geht aufs Haus, Produktion Deutschlandfunk, Autor und Regie: Sven Stricker, Länge: 54'05.Sörensen geht aufs Haus (1/2), hoerspielundfeature.de, erschienen und abgerufen am 20. April 2026

Weblinks

Birte Kretschmer in der ARD-Hörspieldatenbank Birte Kretschmer bei hoerspielland.de Birte Kretschmer bei audiamo.com

Einzelnachweise

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