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Der Mathisleweiher ist ein knapp 2 ha großer Moorsee im Schwarzwald. Er liegt im Hochschwarzwald zwischen Feldberg im Westen und dem Titisee im Osten im Gebiet der Gemeinde Hinterzarten auf etwa südwestlich des Hauptortes im Naturschutzgebiet Eschengrundmoos. Der Weiher wird von Westsüdwest nach Ostnordost vom Zartenbach durchflossen, der am Osthang der Ramselehöhe () auf etwa entspringt, von rechts aus dem geschützten Moor den Eschengrundmoosbach aufnimmt und bei seinem gleich folgenden Eintritt in den See erst etwas unter einen Kilometer lang ist. Ein kürzerer Bach läuft von Norden aus dem Stuckwald zu. Zum Fischbestand des Mathisleweihers gehören Döbel, Karpfen, Forellen, Hechte, Rotaugen, Schleie und die selten gewordenen Elritzen.

Der See ist von Hinterzarten her nur zu Fuß erreichbar. Ein von dort her jeweils etwas nördlich und etwas südlich den See passierender Wanderweg sind über eine Spange verbunden, die das Ostufer berührt. Vor allem im Sommer wird der Mathisleweiher von zahlreichen Besuchern aufgesucht. Im 2020 veröffentlichten Managementplan für das FFH-Gebiet „Hochschwarzwald um Hinterzarten“ wird deshalb festgestellt, dass Maßnahmen zur Besucherlenkung am See getroffen werden sollten. Vorgesehen ist die Erstellung eines Konzepts zur Bündelung des Besucherdrucks auf das Ostufer. Dazu sollen Maßnahmen wie Absperrungen etc. geprüft werden. Zusätzliche Beschilderungen und die Information der Öffentlichkeit werden als erforderlich gesehen. Im Winter kommen manchmal Menschen zum Eisschwimmen an den zugefrorenen See.

Zusammen mit Mathislehof, Mathislemühle und Mathislewald gehört der Weiher der Müller-Fahnenberg-Stiftung der Universität Freiburg. Die Flächen um den Mathislehof werden seit Jahrhunderten landwirtschaftlich genutzt; seit 2001 werden die Wiesen und Weiden von der Wälder GbR biodynamisch bewirtschaftet.

Entstehung des Namens Der Mathisleweiher ist nach dem nahegelegenen Mathislehof benannt, dieser wiederum nach Mathias Benitz, der den Hof von 1702–1742 besessen hat (auch sein Großvater Mathis Benitz war bereits von 1615 bis 1624 dort Bauer gewesen).

Literatur

Einzelnachweise LUBW Amtliche Online-Gewässerkarte mit passendem Ausschnitt und den hier benutzten Layern: Karte von Mathisleweiher und Umgebung Allgemeiner Einstieg ohne Voreinstellungen und Layer: Seefläche: Seefläche nach dem Layer Stehende Gewässer. Dimensionen: Länge und Breite abgemessen auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte. Höhe: Höhe nach schwarzer Beschriftung auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte. Höhe nach dem Höhenlinienbild auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte. EZG: Einzugsgebiet abgemessen auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte. Sonstige Einzelnachweise Verordnung des Regierungspräsidiums Freiburg als höhere Naturschutzbehörde über das Naturschutzgebiet »Eschengrundmoos« vom 4. Dezember 1984 (GBl. vom 28. Dezember 1984, S. 705). Online: https://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/vo/3/3140.htm Digitale Topographische Karte 1:10000 (DTK 10), Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg. URL: https://www.geoportal-bw.de/

Günther Reichelt: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 185 Freiburg i. Br. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1964. → Online-Karte (PDF; 3,7 MB)

Weblinks

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Kategorie:See in Baden-Württemberg Kategorie:See im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald SMathisleweiher Kategorie:Geographie (Hinterzarten)