Karl Arning (* 10. Februar 1892 in Berlin; † 17. November 1964 in Hamburg) war ein deutscher Generalmajor im Zweiten Weltkrieg.

Leben Arning trat 1912 als Fahnenjunker in das Heer ein. Ende Dezember 1920 schied er als Oberleutnant aus.

Nach Wiedereinführung der Wehrpflicht trat er in die Wehrmacht ein. Er diente in der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg in unterschiedlichen Positionen. U. a. als Kommandeur und Oberst des Grenadier-Regimentes 24 der 21. Infanterie-Division bekam er am 30. April 1943 das Deutsche Kreuz in Gold sowie am 11. Oktober 1943 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen.Veit Scherzer: Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs. 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 195. Von Juni 1944 bis Juli 1944 war er in Vertretung für Hermann Hohn Kommandeur der 72. Infanterie-Division. Anschließend führte Arning bis April 1945 als Kommandeur die 75. Infanterie-Division. Mit dieser nahm er an der Niederschlesische Operation, Westkarpatische Operation und der Weichsel-Oder-Operation teil.

Arning geriet im Mai 1945 in Kriegsgefangenschaft, im Oktober 1955 wurde er entlassen.http://www.ritterkreuztraeger.info/rk/a/A089Arning.pdf

Einzelnachweise

Kategorie:Generalmajor (Heer der Wehrmacht) Kategorie:Kommandeur einer Infanterie-Division (Heer der Wehrmacht) Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich) Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1892 Kategorie:Gestorben 1964 Kategorie:Mann