mini|300px|Johannes-Prassek-Park Der Johannes-Prassek-Park ist ein Park im Hamburger Stadtteil Barmbek-Süd.
Lage
Der etwa 2 Hektar große Park entstand auf dem Gelände eines früheren Gaswerkes und bildet einen Teil einer Grünverbindung zwischen Barmbek-Süd und dem Hamburger Stadtpark.Johannes-Prassek-Park bei Hamburg.de; abgerufen am 9. August 2015 Er wird in etwa begrenzt durch den Osterbekkanal im Norden, den Bürokomplex AlsterCity im Osten, die Weidestraße im Süden und einige Gewerbebauten im Westen.
Zugänge zum Park bestehen von Süden aus der Weidestraße und von Norden aus der hier autofreien Osterbekstraße. Am Nordende schließt sich seit 2013 die Heinz-Gärtner-Brücke über den Osterbekkanal in die Winterhuder Jarrestadt an.Heinz-Gärtner-Brücke wird drei Wochen später fertig. Hamburger Abendblatt, 29. Mai 2013 An der Ecke Weidestraße gibt es eine Station von Stadtrad Hamburg.
Gestaltung mini|Hamburg, Barmbek-Süd. Johannes-Prassek-Park. Zugang (Allee) von der Weidestraße aus mini|Hamburg, Barmbek-Süd. Johannes-Prassek-Park. Ausgang zum Osterbekkanal und zur Heinz-Gärtner-Brücke
Die Anlage erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung auf etwa 300 Meter. In Ost-West-Richtung ist sie im Norden über 100 m breit, am südlichen Ende hingegen nur ein schmaler Platz von weniger als 30 Metern Breite. In Nord-Süd-Richtung durchzieht ein etwa vier Meter breiter Weg als Hauptachse den Park. Er wird umsäumt im Südteil von einer platzartigen Struktur, in der Mitte von mehreren kleineren Spiel- und Bolzplätzen und am Nordende von einer großen Wiese mit Baumbeständen.
Gedenken an Johannes Prassek und Heinz Gärtner mini|Johannes-Prassek-Park, Barmbek-Süd, Hamburg. Schild bei der Heinz-Gärtner-Brücke, Blick aus Nordwest
Der Johannes-Prassek-Park wurde im Juni 2011 eingeweiht.Stadtentwicklung: Hamburg bekommt den Johannes-Prassek-Park. Hamburger Abendblatt, 22. Juni 2011 Er ist benannt nach einem der vier Lübecker Märtyrer, Johannes Prassek, der 1911 in Barmbek geboren wurde und Schüler der Sophienkirche war.Hamburg, Barmbek-Süd. Johannes-Prassek-Park. Informationen auf dem Infoboard an der Heinz-Gärtner-Brücke zu Johannes Prassek und zum früheren Gaswerk Die Brücke über den Osterbekkanal wurde 2013 angelegt und nach dem sozialdemokratischen Widerstandskämpfer und SPD-Funktionär Heinz Gärtner (1916–2001) aus Winterhude benannt.
Entstehung Eine Parkanlage an dieser Stelle war bereits spätestens 1994 vorgesehen. Sie sollte Ausgleich für die „massive Bebauung“ des benachbarten Grundstücks durch den bis zu 17-stöckigen Bürokomplex Alster City des Bauunternehmers Helmut Greve sein.Drucksache 16/6079 der Hamburgischen Bürgerschaft
Die Realisierung verzögerte sich jedoch auch aufgrund langwieriger Verhandlungen mit Greve, dem die Fläche des Parks in den 1990er Jahren gehörte. Die Stadt Hamburg vereinbarte einen Flächentausch: Das Gelände des heutigen Johannes-Prassek-Parks wurde gegen städtisches Bauland getauscht. Zum Ausgleich für den höheren Wert des Baulandes sollte der Unternehmer die Kosten der Anlage von Park und Heinz-Gärtner-Brücke übernehmen.Barmbek-Süd: Wann baut der Milliardär endlich die Parkanlage? Hamburger Morgenpost, 29. August 2006 Über die genaue Ausgestaltung der Vereinbarung kam es anschließend zu einem Streit, der zu langjährigem Stillstand führte.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Parkanlage in Hamburg Kategorie:Hamburg-Barmbek-Süd Kategorie:Erbaut in den 2010er Jahren Kategorie:Parkanlage in Europa