mini|Ansicht der Alm im Winter mini|Ansicht der Alm im Sommer Mastlé ist der ladinische Name für die im Deutschen auch als Aschgler Alm bekannte Alm in Gröden in Südtirol.
Lage und Umgebung Die Alm liegt im Gemeindegebiet St. Christina in Gröden und ist nördlich von der Secëda und den Geisler-Spitzen begrenzt, im Osten stößt Mastlé an die Cisles-Alm, die Südgrenze bilden der Hügel Col Raiser und der Pitschberg.
Kleinere Flächen an den Randgebieten der Alm sind Teil des Naturparks Puez-Geisler. Die Alm ist mit der Secëda und dem Col Raiser im Winter ein bekanntes Skigebiet. Die meisten Almwiesen werden im Sommer gemäht im Gegensatz zur mehr steinigen angrenzenden Cisles-Alm, die ausschließlich als Weidegebiet dient.
Naturdenkmäler Auf der Alm befinden sich fünf der Naturdenkmäler der Gemeinde St. Christina.
Bergseen und Bäche Die Alm ist auch durch zahlreiche kleine Bergseen der Würm-Kaltzeit charakterisiert. Die Seen werden mit ihrem ladinischen Namen angegeben.Josef Kostner, Gilo Prugger: Planta danter i ruves de Cuecenes y Ncisles. Calënder de Gherdëina 1967, Union di Ladins, St. Ulrich 1966, S. 93.
Es sind insgesamt elf: Lech da Iman () Lech da Rijeda () Lech Sant () Poza Zentrina oder Lech da Trëbe () Lech da Pertan () Lech dla Scaies oder Lech dala Scaia () Lech dl Pitl Vedl () Lech Fosch () Lech dl Grand Iacun () Lech dl Mandl () Lech Sot ()
Der bedeutendste Bach ist der Ruf de Mastlè, der in den Cislesbach und somit letztlich in den Grödner Bach fließt.
Gebäude 1969 wurde auf der Alm eine dem Propheten Elias gewidmete Bergkapelle errichtet.F. M. (Friedrich Moroder): La Nueva Capela de Fermeda sun Mastlé. Calënder de Gherdëina 1970, Union di Ladins, St. Ulrich 1969, S. 34.
Berghütten Zahlreiche Berghütten dienen dem regen Sommer- und Wintertourismus. Unter den Ältesten die Fermeda Hütte (für die Einheimischen Stufan Hütte), wo im August während der Heuarbeiten am Freitag Abend gefeiert wurde,Webseite der Fermeda Hūtte. die Sofie Hūtte (2410 m.), eine Almhütte, wo man schon 1961 ausgab, 1967 erweitertWebseite der Sofie Hütte., die Mastle-Hütte (seit 1964, auf 2300 m, zentral auf der Mastle-Alm gelegen und daher wurde der Name der Alm für die Hütte übernommen), Daniel (2240 m.)Luis Mahlknecht: N lecort a Daniel dl Ucel. Calënder de Gherdëina 207, S. 203–204.Webseite der Daniel Hütte., Troier (2250 m.)Webseite der Troier Hütte. und Gamsblut (da Moz für Einheimische), Jahr 1967 (1965 m.)Webseite der Gamsblut Hütte.. Nach dem Bau mehrerer Anstiegsanlagen, entstanden das Secëda RestaurantWebseite Secëda., Col Raiser (2106 m.)Website des Col Raiser Restaurant., Cuca (auch Infiërn da Peza genannt)Webseite der Cuca Hütte, Odles im Jahr 2003, (2100 m.)Erich Perathoner: Utia Odles sun Col Raiser. Calënder de Gherdëina 2006, S. 96.Webseite der Odles Hütte., Curona im Jahr 2004 (2175 m.)Ines Hofer: Utia Curona sun Cuca de Sëura, dit nce sal Ventura. Calënder de Gherdëina 2006, S. 59.Webseite der Curona Hütte, Nëidia und die Schwaige Lech Sant.
Siehe auch Liste der Naturdenkmäler in St. Christina in Gröden
Literatur Chemun de Santa Cristina – Cherta topografica. Cherta ortofoto cun i toponims ladins. Herausgeber Istitut Ladin Micurà de Rü, Cunsei de furmazion de Santa Cristina, 2005, ISBN 88-8171-064-1.
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Einzelnachweise
Kategorie:St. Christina in Gröden Kategorie:Naturpark Puez-Geisler Kategorie:Alm in Südtirol