Jakob Herrmann (* 3. Februar 1784; † 16. Juni 1837 in Adelsheim)Sterbebuch der evangelischen Pfarre Adelsheim 1833–1860, S. 113 (kostenpflichtig Online bei Archion). Abgerufen am 31. August 2022. war ein deutscher Verwaltungsbeamter.
Leben Jakob Herrmann, Sohn des Forstverwalters Johann Georg Herrmann in Bruchsal, studierte ab November 1802 Rechtswissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. 1803 wurde er dort Mitglied des Studentenordens der Constantisten und der Landsmannschaft Rhenania.Kösener Korpslisten 1910, 119, 29 1805 schloss er sich dort der Suevia an.Kösener Korpslisten 1910, 121, 13 In Heidelberg wurde ihm 1806 die Examenszulassung verweigert. 1808 wurde er als Rechtspraktikant examiniert. Er trat eine Stellung als grundherrlicher Beamter in Neckarbischofsheim an. Nachdem mehrere grundherrlicher Ämter zusammengelegt worden waren, war er ab 1809 nur noch Amtsrevisor. 1814 wurde er Amtsrevisor in Osterburken. 1819 wurde er Amtsverwalter und somit Amtsvorstand des Bezirksamts Osterburken. 1821 erfolgte seine Ernennung zum Amtmann. 1833 wechselte er als Amtsvorstand zum Bezirksamt Adelsheim. Noch im gleichen Jahr wurde er in den einstweiligen Ruhestand versetzt und 1834 wegen „beharrlichen Ungehorsams“ aus dem Dienst entlassen, erhielt aber das Schriftverfassungsrecht in Verwaltungssachen.
Literatur Aus der Frühzeit des Heidelberger, Tübinger und Göttinger S[enioren-]C[onvents] 1807–1809. Briefwechsel der Heidelberger Schwaben Georg Kloß Rhenaniae und Hannoverae Göttingen und Alexander Stein. Einst und Jetzt, Sonderband 1963, S. 92 Nr. 146
Einzelnachweise
Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Amtmann (Baden) Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Badener Kategorie:Geboren 1784 Kategorie:Gestorben 1837 Kategorie:Mann Kategorie:Korporierter (Studentenorden)