Diese Liste führt die Wüstungen im Landkreis Nordhausen auf. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. In mehreren Fällen kommen als Ereignisse für das wüst fallen kommen der Feldzug von Adolf von Nassau 1294 und der Fleglerkrieg von 1412 infrage.
NameLageErster-wähnungBeginn des WüstliegensBemerkungenBild Rossungen bei Himmelgarten 21. Dezember 1140 12941295 wird das Kloster Himmelgarten auf den Ruinen des zerstörten Dorfes erbaut, abgerufen am 8. August 2015 Bechersdorf bei Urbach 1294 Ebersborn bei Urbach 1294 Tütschenwenden bei Bösenrode 1294 Ballrode bei Harzungen 1294Einwohner siedelten sich überwiegend in Niedersachswerfen, teilweise in Harzungen anFestschrift 800 Jahre Niedersachswerfen (1208-2008) Wachsbach bei Petersdorf am Eichenberg 1294 Einwohner siedelten sich in Petersdorf an Riethof bei Heringen/Helme, 2 km östlich 1404 Soll bei Streitigkeiten zwischen Dietrich IX. von Hohnstein-Heringen und den Mönchen von Walkenried ausgeplündert und niedergebrannt worden sein.Hans-Jürgen Grönke: Probleme und neue Ergebnisse bei der Erforschung der Wüstungen im Kreis Nordhausen. In: Beiträge zur Heimatkunde aus Stadt und Kreis Nordhausen. Bd. 8. 1983. S. 58. Dachziegeln wurden 1960 gefunden. Welkerode bei Heringen/Helme, 2 km südwestlich 1407 Bei Belagerung Heringens zerstört. Kirche stand am „hohlen Graben“. Thiergarten bei Neustadt unterhalb Burg Hohnstein 1412 Die Siedlung hatte 22 Gehöfte. Die Bewohner waren u. a. zuständig für die Versorgung der Burg Hohnstein (Fisch, Wildbret) und siedelten sich nach der Zerstörung im Fleglerkrieg in Neustadt an.http://www.karstwanderweg.de/neustadt.htm, abgerufen am 8. August 2015 zentriert|180px Blicherode bei Neustadt 1412Einwohner siedelten sich in Neustadt an Harzfeld bei Neustadt 1412 Kirchenruine vorhanden, Bezeichnung des nahegelegenen Waldstücks als Harzfelder Holzhttp://www.karstwanderweg.de/kwn063.htm, abgerufen am 8. August 2015, Einwohner siedelten sich in Neustadt an zentriert|180px Günsdorf bei Neustadt 1412Einwohner siedelten sich in Neustadt an Tütschenrode bei Rüdigsdorf 1412 Bischofferode bei Niedersachswerfen, unterhalb des Johannisberges 1412 Das Dorf war von einer Mauer umgeben, deren Reste noch sichtbar sind.Hans-Jürgen Grönke: Probleme und neue Ergebnisse bei der Erforschung der Wüstungen im Kreis Nordhausen. In: Beiträge zur Heimatkunde aus Stadt und Kreis Nordhausen. Bd. 8.1983. S. 56. Einwohner siedelten sich überwiegend in Niedersachswerfen an. Hunsdorf bei Steigerthal 1412 Eine Kirchenruine ist erhalten Elbingen bei Buchholz 1412 Crimderode bei Urbach am Märschgraben, südöstlich vom Rodeberge 891 als CriemhilterotErnst Günther Förstemann: Kleine Schriften zur Geschichte der Stadt Nordhausen, Ferd. Förstemann, Nordhausen 1855. S. 69. 1412 Gleichnamiges Dorf ca. 5 km entfernt (Krimderode) Grumbach bei Leimbach 1412 Timderode bei Görsbach 1416Timderode auf komoot, abgerufen am 23. September 2022 Vockenrode bei Sägemühle 1253 1436 23 Häuser zentriert|180px Hopperode bei Wernrode 1. Juni 1246 1899 1 Haus, Einwohner siedelten sich überwiegend in Wernrode an. zentriert|180px
Siehe auch Liste der Orte im Landkreis Nordhausen
Literatur Hans-Jürgen Grönke: Probleme und neue Ergebnisse bei der Erforschung der Wüstungen im Kreis Nordhausen. In: Beiträge zur Heimatkunde aus Stadt und Kreis Nordhausen. Bd. 8.1983. S. 52–60. Karl Meyer: Die Wüstungen der Grafschaft Stolberg-Stolberg, Stolberg-Roßla und der Stammgrafschaft Hohnstein : mit einer Wüstungskarte dieser Grafschaften und der Umgegend von Nordhausen, in: Zeitschrift des Harz-Vereins für Geschichte und Altertumskunde, 4. Jahrgang, 3. und 4. Heft, S. 249–290 Wilhelm Vahlbruch: Heimatbüchlein der Graffschaft Hohnstein im Kreis Ilfeld (Südharz), Crimderode 1927. S. 27.
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