mini|Karte des Amtes Lauenau (um 1820) Das Amt Lauenau war ein historischer Verwaltungsbezirk im Fürstentum Calenberg bzw. Königreich Hannover mit Sitz in Lauenau.

Geschichte Die Burg Lauenau entstand um 1190 unter Heinrich dem Löwen als welfisches Bollwerk gegen die Grafen von Schaumburg, wurde aber 1364 als Pfand an die Schaumburger Grafen abgegeben (bis 1512). Das von dort verwaltete Amt gelangte erst mit dem Erlöschen des alten Grafenhauses 1640 endgültig zurück an die Welfen. 1859 wurde das Amt aufgehoben und mit dem Amt Springe vereinigt.

Gemeinden Das Amt Lauenau umfasste bei seiner Aufhebung folgende Gemeinden: Altenhagen II Bakede Beber Böbber Egestorf Eimbeckhausen Feggendorf Hamelspringe Hülsede Lauenau Luttringhausen Meinsen Messenkamp Milliehausen Nettelrede Nienstedt Pohle Rohrsen Schmarrie Waltershagen

Amtmänner 1817: Georg Ernst Adolph von Hake, Drost 1818–1832: Christian von Zesterfleth, Oberamtmann 1833–1834: August Moritz Christian Knitter, Amtmann 1835: vakant 1836–1844: Heinrich Ferdinand von Voigt, 1. Beamter 1844–1859: Friedrich August Christoph Günther, Amtmann, ab 1856 Oberamtmann

Literatur Iselin Gundermann, Walther Hubatsch: Grundriß zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815–1945. Reihe A: Preußen, Band 10: Hannover. Marburg (Lahn) 1981 Manfred Hamann: Übersicht über die Bestände des Niedersächsischen Hauptstaatsarchivs in Hannover. Dritter Band: Mittel- und Unterbehörden in den Landdrostei- bzw. Regierungsbezirken Hannover, Hildesheim und Lüneburg bis 1945. Göttingen 1983, S. 391f.

Lauenau Kategorie:Lauenau Kategorie:Aufgelöst 1859 Kategorie:Geschichte (Landkreis Schaumburg)