Léo Herrmann (* 2.,Dictionnaire critique et documentaire des peintres, sculpteurs, dessinateurs et graveurs de tous les temps et de tous les pays. Band 5: Gillet–Jacobs. Gründ, Paris 1976, ISBN 2-7000-0153-2, S. 515 (französisch, – Leseprobe). 12. oder 13. Juli 1853 in Paris; † 1927) war ein französischer antiklerikaler Maler.
Leben Herrmann war der Sohn eines Diamantenhändlers. Sein Vater stellte sich seinem Wunsch Künstler zu werden entgegen und weigerte sich ihn zu einem Meister in die Lehre zu geben. Herrmann war daher im Wesentlichen Autodidakt. Er wurde an der École des Beaux-Arts in Paris zugelassen, besuchte die Kurse aber nicht regelmäßig und nahm seit 1875 an den Pariser Genrebilder-Salons teil. Das erste Werk, das er dort ausstellte war A Bout d’Argument. Es folgte 1876 das Werk La Bonne Histoire. Er malte gelegentlich Dandies oder Soldaten, die meisten seiner Motive, die er in Öl und Aquarell fertigte, sind jedoch kirchliche Motive von Mönchen oder höheren Geistlichen. Seine Bilder zeigten meist Kardinäle in roten Soutanen in komischen Szenen. Einige seiner Kardinalsgemälde erinnern an Jean-Georges Vibert.
Werke (Auswahl) 1877: Le Scandale du Jour 1887: Au Rendez-Vous 1889: Le Goûter 1896: Au Cabaret
Literatur
Weblinks
Leo Hermann (englisch, Biografie) Leo Herrmann (französisch, 1853–1927). artnet.de
Einzelnachweise
Kategorie:Maler (Frankreich) Kategorie:Genremaler Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren 1853 Kategorie:Gestorben 1927 Kategorie:Mann