mini|Walter Schmidt von Schmidtseck Walter Hilmar Freiherr Schmidt von Schmidtseck (* 22. September 1865 auf Gut Klein Wogenab, Landkreis Elbing; † 28. Januar 1945 in Perkau)Christa Bettler-Marckwardt: Grafenherrschaft und Kaiserzeit. Dietlof Graf von Arnim-Boitzenburg im Normengeflecht seiner Familie. Herausgearbeitet aus Briefen und anderen Quellen 1893–1900. Verlag für Berlin-Brandenburg, 2000, S. 75. ISBN 978-3-932981-80-7. (eingeschränkte Vorschau bei Google Book Search). war ein preußischer Generalleutnant im Ersten Weltkrieg.
Leben Herkunft Walter war ein Sohn des preußischen Kammerherrn und Rittergutsbesitzer Rudolf Schmidt von Schmidtseck (1840–1898) auf Woplauken, Kreis Rastenburg und dessen Ehefrau Anna, geborene Gräfin zu Eulenburg-Prassen (* 1840). Sein Bruder Hilmar (1863–1912) wurde Landrat.
Militärkarriere mini|Walter Schmidt von Schmidtseck, zweiter von links stehend. Komplette Liste (von links nach rechts): Generalmajor Karl Bernhard Stanislaus von Dunker (1868–1946) Generalleutnant (later Generaloberst) Wilhelm Max Heinrich Heye (1869–1947) Generalfeldmarschall Anton Ludwig Friedrich August von Mackensen (1849–1945) Generalleutnant (21.3.1921) Walter Hilmar Freiherr Schmidt von Schmidtseck (1865–1945) General der Infanterie Heinrich Karl Richard von Conta (1856–1941) Generalmajor Emil Hell (1864–1931) General der Infanterie Hermann Karl Bruno von François (1856–1933) General der Infanterie (11.2.1920) Curt Ernst von Morgen (1858–1928) Generalfeldmarschall Paul Ludwig Hans Anton von Beneckendorff und von Hindenburg (1847–1934) Oberst (Generalmajor on 27 August 1939) Rudolf Frantz (1873–1950) General der Infanterie Friedrich Hermann von Staabs (1859–1940) General der Artillerie Boje Friedrich "Fritz" Nikolaus Scholtz (1851–1927) Generalleutnant Max Philipp von Schmettau (1857–1929)
Schmidt von Schmidtseck schlug eine Offizierslaufbahn bei der Artillerie der Preußischen Armee ein und diente im Ersten Weltkrieg. Als Chef des Stabes des I. Armee-Korps nahm er an der Schlacht bei Tannenberg teil. Später diente er in gleicher Funktion im Armeeoberkommando 10 und in der Armeeabteilung Woyrsch. Zum Ende des Krieges führte er als Kommandeur die 11. Infanterie-Division.
Er war Besitzer der Güter Perkau (603 ha) und Pöhlen (365 ha) im Kreis Friedland, Ostpreußen.
Familie Er heiratete am 25. September 1895 in Boitzenburg Dorothea von Arnim-Boitzenburg (1871–1945), Tochter von Adolf von Arnim-Boitzenburg. Aus der Ehe gingen die beiden Töchter Vera (* 1899), verheiratet mit dem Major Arthur Bötterling († 1936), und Felicitas (* 1909), verheiratet mit Axel Freiherr von Senden-Gerbin, hervor.
Der Generalleutnant war aktiv im Johanniterorden und dort Kommendator der Preußischen Genossenschaft.
Literatur Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser. 1921. Einundsiebzigster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1920, S. 838–839. Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adressbücher, Band III, Landwirtschaftliches Adreßbuch der Domänen, Rittergüter, Güter und Höfe in der Provinz Ostpreußen. Verzeichnis, Verlag der Niekammer GmbH, Leipzig 1932, S. 242. Hans Friedrich von Ehrenkrook, Jürgen von Flotow, Friedrich Wilhelm Euler. Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser B (Briefadel), Band I, Band 7 der Gesamtreihe GHdA, C. A. Starke, Glücksburg/Ostsee 1954, S. 366. Hans-Georg Tautorat: Die Preussische Genossenschaft des Johanniterordens in Geschichte und Gegenwart (1853-1993). Hrsg. Preußische Genossenschaft des Johanniterordens der Balley Brandenburg e. V., Druck H. Risius, Weeener (Ems) 1994, S. 133, V. DNB Autor
Weblinks Walter Freiherr Schmidt von Schmidtseck (The Prussian Machine)
Einzelnachweise
Kategorie:Generalleutnant (Königreich Preußen) Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich) Kategorie:Kommendator (Johanniterorden) Kategorie:Rechtsritter (Johanniterorden) Kategorie:Artillerist (Preußen) Kategorie:Freiherr Kategorie:Preuße Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1865 Kategorie:Gestorben 1945 Kategorie:Mann