Metiga in Verbindung mit Zaqef qaton auch Metiga-Zaqef Jacobson: Chanting the Hebrew Bible. 2002, S. 398, S. 931: «(aramaic) a secondary Accent (resembling kadmah) that is found on the same word as a zakef».Jacobson: Chanting the Hebrew Bible. 2002, S. 673 Haftarah 2 Kings 4:1, Isaiah 6.6, 1 Samuel 20:30, Hosea 2:5, Isaiah 54:14, 1 Kings 6:6, S. 805, Esther 1:4, 3:2, 8:9, 9:15. ist eine Trope in der jüdischen Liturgie und zählt zu den biblischen Satz-, Betonungs- und Kantillationszeichen Teamim, die im Tanach erscheinen. Metiga ist ein zweiter Akzent,(«Placement: secondary-impositive») Jacobson: Chanting the Hebrew Bible. 2002, S. 398. der sich neben dem ersten Akzent von Zaqef qaton auf dem gleichen Wort, oder der gleichen Maqqef-Verbindung befindet.«(aramaic) a secondary accent (resembling kadmah) that is found on the same word as a zakef».Jacobson: Chanting the Hebrew Bible. 2002, S. 931. Es ersetzt somit ein Meteg.

Begriffe

Das Wort kann mit „zügeln“ übersetzt werden und hat dann denselben Wortstamm, wie Meteg. Metiga-Zaqef ist dann eine Bezeichnung für die Tropen-Folge von Metiga und Zaqef qaton.

Symbol Das Symbol von Metiga ist dasselbe Symbol wie Qadma. Es ist folglich nur durch den Kontext von Qadma abzugrenzen. Das Zeichen ist als die Trope Metiga aufzufassen, wenn ihm auf demselben Wort, oder derselben Maqqef-Verbindung (links davon) ein Zaqef qaton folgt.

Grammatik Metiga erscheint als Betonungszeichen auf einer geschlossenen Silbe, die eine Nebenbetonung trägt. Als König kann das zugehörige Zaqef qaton einen Halbsatz teilen. Zaqef qaton Metiga Als erstes Beispiel legt in Metiga Zaqef das einzelne Wort als vollständiges Zaqef-qaton-Segment fest. „er soll niederlegen“ ist hier der erste Teil der zweiten Vershälfte.

Als zweites Beispiel sei hier genannt. ist hier ebenfalls ein vollständiges Zaqef-qaton-Segment. Das Zaqef qaton trennt hier als letzter König im ersten Halbvers das Etnachta-Segment. Ihm voran geht ein langes Zaqef-qaton-Segment, das durch verschiedene Herzöge und Grafen unterteilt ist.

Im dritten Beispiel markiert Metiga Zaqef den ersten Teil eines Etnachta-Segments. beginnt mit einer Maqqef-Verbindung. trägt eine Nebenbetonung auf der geschlossenen, ersten Silbe des zweiten Wortes und die Hauptbetonung auf der ersten Silbe des letzten Wortes.

Weitere Beispiele: ( – 1. König, 2. Halbvers), ( – 1. König, 1. Halbvers), ( – 1. König, 2. Halbvers), ( – letzter König, 2. Halbvers), ( – 1. König, 2. Halbvers), ( – im 1. Halbvers), ( – 1. König, 2. Halbvers), ( – im 2. Halbvers), ( – im 1. Halbvers), ( – im 1. Halbvers), ( – 1. König, 2. Halbvers), und ( / – 1. König im sehr kurzen 2. Halbvers)

In all diesen Beispielen existiert kein Metiga-Zaqef-Segment, das noch weitere Worte mit eigener Trope enthalten würde.

Literatur William Wickes: A treatise on the accentuation of the three so-called poetical books on the Old Testament, Psalms, Proverbs, and Job. 1881 (). William Wickes: A treatise on the accentuation of the twenty-one so-called prose books of the Old Testament. 1887 (). Arthur Davis: The Hebrew accents of the twenty-one Books of the Bible (K"A Sefarim) with a new introduction. 1900 ().

Einzelnachweise

Kategorie:Teamim