mini|Kreischau (Beilrode), Luftaufnahme (2019)

Kreischau ist ein Ortsteil der sächsischen Gemeinde Beilrode im Landkreis Nordsachsen. Der Ortsteil bildet mit den Beilroder Ortsteilen Neubleesern, Rosenfeld, Zwethau, Großtreben und Eulenau eine Ortschaft. Als Ortschaft nach der Sächsischen Gemeindeordnung hat sie gemäß ihrer Ortschaftsverfassung einen Ortschaftsrat und Ortsvorsteher.

Geographie und Verkehrsanbindung Der Ort liegt westlich des Kernortes Beilrode an der B 87, die am westlichen Ortsrand verläuft. Die Elbe fließt westlich.

Geschichte Kreischau wurde im Jahre 1251 als Crisov erstmalig erwähnt.

Im Jahre 1910 lebten in der Landgemeinde Kreischau 82 Einwohner und im Gutsbezirk Kreischau 191 Einwohner.

Am 30. September 1928 wurden Teile des Gutsbezirks Kreischau umgegliedert in Graditz, Langenreichenbach, Lausa, Sitzenroda, Loßwig, Probsthain, Schildau, Süptitz, Weidenhain, Wildschütz und Torgau. Die übrigen Teile des Gutsbezirk Kreischau wurden mit den Landgemeinden Kreischau und Eulenau zur neuen Landgemeinde Kreischau zusammengelegt.

Am 20. Juli 1950 erfolgte die Vereinigung der Gemeinden Kreischau und Zwethau zur neuen Gemeinde Zwethau. Mit dieser kam Kreischau 1994 zu Großtreben-Zwethau und 2011 zu Beilrode.

Persönlichkeiten Jacob Heinrich Reinhold (1723–1789), Jurist und leitender kursächsischer Beamter Elisabeth Leisinger (ab 1894 Mülberger-Leisinger; 1863–1933), Opernsängerin (Koloratur-Sopran)

Weblinks

Ortsteile In: Webauftritt der Gemeinde Beilrode.

Einzelnachweise

Kategorie:Geographie (Beilrode) Kategorie:Ort im Landkreis Nordsachsen Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Nordsachsen) Kategorie:Gemeindeauflösung 1950