Aschbach ist eine Rotte, eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde in der österreichischen Stadtgemeinde Mariazell mit Einwohnern (Stand ).
Geschichte Der Hochofenstock ist eines der wenigen Zeugnisse der montanistischen Geschichte der Gemeinde Gußwerk, das sich noch in einem relativ guten baulichen Zustand befindet. Beim Hochofenstock in Aschbach handelt es sich um einen in Steinmauerwerk errichteten Turm mit einer annähernd quadratischen Grundrissform. Es ist dies der letzte Rest der Marienhütte, in der das beim Bergbau Sohlen () am Niederalpl gewonnene Erz verhüttet wurde.Hochofenstock auf mariazell.at
Nach der Auflassung des alten Hochofens am Niederalpl erbaute Anton Fischer, der Alleinbesitzer der Marienhütte, im Jahre 1850 die Marienhütte. Der neue Hochofen war 12,6 m hoch und hatte eine Tagesleistung von fünf bis sieben Tonnen Eisen. Im Hochofen war der Winderhitzer eingebaut. Das Gebläse wurde mit Wasserkraft angetrieben. Der Hochofen erzeugte Weißeisen und das Eisen für einfache Güsse des Eigenbedarfes. Der Hochofen in Aschbach wurde im Mai 1891 ausgeblasen.
In den 1990er-Jahren wurde er für damals 1,4 Millionen Schilling restauriert.
1908 wurde die Gemeinde von Aschbach auf Gußwerk umbenannt. 1983 wurde die Volksschule aus Mangel an Schülern aufgelassen.
Besondere Bauwerke Name Standort Beschreibung Hochofenstock bei Aschbach 15 Der Hochofenstock ist der letzte noch sichtbare Rest der 1850 errichteten Marienhütte. Es handelt sich um einen annähernd quadratisch errichteten Turm aus Steinquadern, der bis 1891 in Betrieb war. Ehem. Arbeiterwohnhaus Aschbach 20 Wohnhaus für die Arbeiter der Marienhütte. Landhaus Aschbach 22 Gasthof Bieber Aschbach 9 Landsitz Familie Trauttenberg Aschbach 2
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Mariazell) Kategorie:Ort im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag Kategorie:Katastralgemeinde im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag