mini|Lage der Gemeinde Șimand im Kreis Arad Șimand (, ) ist eine Gemeinde im Kreis Arad im historischen Kreischgebiet in Rumänien.
Geografische Lage Șimand liegt am Drum național 79 zwischen Arad und Chișineu-Criș, 30 Kilometer nordöstlich von der Kreishauptstadt Arad.
Nachbarorte
Geschichte Der Ort Symand wurde 1274 erstmals urkundlich erwähnt. In einer Urkunde aus dem Jahr 1403 wird Schimand als „oppidum“ geführt.Elke Hoffmann, Peter-Dietmar Leber und Walter Wolf: Das Banat und die Banater Schwaben. Band 5. Städte und Dörfer, Mediengruppe Universal Grafische Betriebe München GmbH, München, 2011, 670 Seiten, ISBN 3-922979-63-7.
1725 geht die Gemeinde in den Besitz der Familie Edelspacher über, die bis 1889 einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung der Ortschaft ausüben wird. Der Arader Präfekt und Kameralverwalter Sigismund Edelspacher kaufte 1725 als „mixta donatio“ die Güter Schimand, Matscha, Gyorok und Lökösháza. Die Kaufsumme betrug 12.908 rheinische Gulden.
Die deutsche Bevölkerung wurde im Zuge der privaten Ansiedlung von den Grundherren Edelspacher um 1800 nach Schimand gerufen. Diese kamen aus Ortschaften der näheren Umgebung: Elek, Aradsanktmartin und Sanktanna.
Von 1717 bis 1920 gehörte die Gemeinde zum Königreich Ungarn, Komitat Arad. Die amtliche Bezeichnung war Alsósimánd. Nach der Dreiteilung des Banats am 4. Juni 1920 infolge des Vertrags von Trianon fiel die Gemeinde an das Königreich Rumänien. Seitdem ist die amtliche Bezeichnung Șimand.
Demografie VolkszählungVarga E. Árpád: Volkszählungen 1880–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung 30. Oktober 2008 (PDF; 767 kB; ungarisch). Ethnie Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche andere 1880 4030 2594 978 433 25 1910 5228 3486 1154 563 25 1930 4693 3336 682 600 75 1977 4657 3674 413 367 203 1992 4049 3521 252 85 191 2002 4144 3615 197 37 295 2021 3876 2984 79 15 798 (382 Roma)
Sehenswürdigkeiten Kastell Cernovici mit SchlossparkDas Kastell Cernovici bei infopensiuni.ro, abgerufen am 13. Januar 2024 (rumänisch). Orthodoxe Kirche (Baujahr 1759)Orthodoxe Kirche in Șimand bei biserici.org, abgerufen am 13. Januar 2024 (rumänisch).
Literatur Elke Hoffmann, Peter-Dietmar Leber und Walter Wolf: Das Banat und die Banater Schwaben. Band 5. Städte und Dörfer, Mediengruppe Universal Grafische Betriebe München GmbH, München, 2011, 670 Seiten, ISBN 3-922979-63-7.
Weblinks
Șimand bei ghidulprimariilor.ro Șimand auf VirtualArad
Einzelnachweise
Kategorie:Ersterwähnung 1274