Die Hans-Grundig-Medaille war eine nichtstaatliche Auszeichnung, die in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) vom Verband Bildender Künstler der DDR zur „Würdigung hervorragender kulturpolitischer Leistungen“Bildende Kunst, Berlin, 7/1981, S. 363 vergeben wurde.

Die Medaille wurde als höchste Auszeichnung des Verbandes anlässlich seines 30-jährigen Bestehens 1981 gestiftet und von Wilfried Fitzenreiter entworfen. Die Verleihung erfolgte durch den Präsidenten des Verbandes Bildender Künstler der DDR. Zu den Preisträgern gehörten namhafte bildende Künstler, Kulturpolitiker und Kunstwissenschaftler.

Aussehen und Trageweise Die nichttragbare Medaille aus Bronze mit einem Durchmesser von 79 mm zeigt auf ihrem Avers das vom Betrachter aus gesehen nach rechts blickende Porträt von Hans Grundig sowie seinen darunter liegenden Namenszug: HANS GRUNDIG. Das Revers der Medaille zeigt mittig die Inschrift VERBAND / BILDENDER / KÜNSTLER / DER / DEUTSCHEN / DEMOKRATISCHEN / REPUBLIK.

Preisträger (unvollständig) 1982Sichere Quelle: Bildende Kunst, Berlin, 1982, S. 623 (bisherige Angaben teilweise falsch): Theo Balden, Gerd Caden, Fritz Duda, Walter Funkat, Max Gebhardt, Erich Gerlach, Gerhard Geyer, Werner Hofmann, Richard Horn, Ernst Jazdzewski, Erna Lincke, Horst Michel, Gabriele Mucchi, Měrćin Nowak-Njechorński, Wilhelm Schmied, Gerhard Voigt 1983: Heinrich Drake, Hermann Glöckner, Bernhard Heisig, Hans Klakow, Herbert Lange, Theodor Rosenhauer, Elisabeth Sittig 1984: Sieghard Dittner, Walter Dötsch, Annemarie Freymann, Günther Friedrich, Rudi Gruner, Siegfried Kraft, Ilse Scharge-Nebel 1985: Walter Bullert, Jěwa Wórša Lanzyna, Albert Kapr, Heinz Kippnick, Fritz Leweke, Wolfgang Mattheuer, Alfred Priebe, Werner Schwarz, Paul Wiegand 1986: Erwin Andrä, Jutta Damme, Eberhard Frey, Heinrich Engel, Rudolf Grüttner, Ingeborg Hunzinger, Vera Kopetz, Kurt-Hermann Kühn, Frank Ruddigkeit, Ingo Timm, Jürgen von Woyski 1987: Heinz Böhm, Walter Gebauer, Erhard Großmann, Rolf Kiy, Joachim Lautenschläger, Hans Rudolph, Meinolf Splett, Hans Wiegandt 1988: Jan Buck, Otto Damm, Fritz Deutschendorf, Fritz Diedering, Wolfgang Frankenstein, Siegfried Gramann, Werner Klemke, Harald Kretzschmar, Heidi Manthey Karl-Heinz Schamal 1989: Renata Ahrens, Horst Naumann, Klaus Zürner Jahr der Verleihung nicht sicher bekannt: Alfred Beier-Red

Weblinks Neues Deutschland, 8. Juni 1982: Hans-Grundig-Medaille wurde erstmals verliehen

Einzelnachweise

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