The Goods – Schnelle Autos, schnelle Deals (Originaltitel: The Goods: Live Hard, Sell Hard) ist eine US-amerikanische Filmkomödie vom Regisseur Neal Brennan mit den Komikern Jeremy Piven und Ed Helms aus dem Jahr 2009.
Handlung Ben Sellecks Gebrauchtwagenhandel, in Temecula im US-Bundesstaat Kalifornien, steckt in einer Krise, so dass der Eigentümer den Verkaufsprofi Don Ready zu Hilfe ruft. Dieser ist ein Macho, Frauenheld und vollblütiger Verkaufsprofi.
Mit seinem Team reist er an. An einem Verkaufswochenende müssen 211 Autos verkauft werden. Während sie die Verkäufer Sellecks motivieren, haben alle auch noch mit Liebesfreud und Liebesleid zu schaffen. Der bisexuelle Ben Selleck bedrängt Readys Kollegen Brent, Jibby sucht die wahre Liebe und umwirbt eine junge Stripperin, Babs begehrt einen Zehnjährigen, der im Körper eines Erwachsenen lebt und Ready verliebt sich in Sellecks Tochter Ivy. Diese ist jedoch mit dem unerträglichen Paxton verlobt, Sohn des größten Konkurrenten Sellecks und Sänger einer Boygroup namens Big Ups.
Ready hatte vor 21 Jahren eine Affäre in Temeluca und er glaubt, seinen Sohn im Autoverkäufer Blake wiederentdeckt zu haben. Er entwickelt väterliche Gefühle und die Sehnsucht, sich niederzulassen. Außerdem versucht er, den Tod seines Mentors McDermott in Albuquerque zu verarbeiten. Wegen einer Frauengeschichte war Ready abgelenkt und hatte McDermotts Fallschirm-Rucksack mit einem Rucksack voller Sexspielzeug vertauscht. McDermott stürzte daraufhin in den Tod. Ready geht auf einen riskanten Deal ein: Gelingt es ihm nicht, alle Autos zu verkaufen, droht Selleck die Insolvenz und die Übernahme durch Paxton. Nach einigen Schicksalwendungen gelingt es den Verkäufern alle Wagen bis auf einen zu verkaufen: Einen Sportwagen aus dem Film Ein ausgekochtes Schlitzohr. Hier zieht Ready alle Register: Es gelingt ihm, den Wagen an seinen Erzrivalen Paxton zu verkaufen. Dieser verlässt daraufhin Ivy, diese beginnt eine Beziehung mit Don. Don verkündet, dass er sich aus seinem bisherigen Berufsleben zurückziehen wird, um sich mehr um seine Freunde und Familie kümmern zu können.
Im Abspann erfährt man, dass Don und Ivy geheiratet haben und Blake als ihren Sohn adoptierten (obwohl Blake weiß, dass er in Wirklichkeit einen anderen Vater hat). Doch zwei Jahre später lassen sie sich scheiden. Weder Don noch Ivy wollen nach der Scheidung das Sorgerecht für Blake. Im Abspann erfährt man vom weiteren Schicksal der Protagonisten: Fast alle suchen die große Liebe, scheitern jedoch.
Hintergrund Neun Darsteller arbeiteten in der US-amerikanischen Comedyserie The Office zusammen (2005–2013): David Koechner, Ed Helms, Craig Robinson, Paul Lieberstein, Rob Riggle, Will Ferrell, Ken Jeong, Jessica St. Clair und Jean Villepique. Fünf Darsteller spielten zusammen in der sehr erfolgreichen Hangover-Trilogie (2009–2013): Ed Helms, Ken Jeong, Rob Riggle, Bryan Callen und Matt Walsh.
Der Sportwagen, der angeblich aus dem Film Ein ausgekochtes Schlitzohr stammen soll und später an Paxton verkauft wird, ist ein Pontiac Firebird Trans Am (Baujahr 1977).
Don (gespielt von Jeremy Piven) schaut sich in seinem Hotelzimmer den Film Reporter des Satans (1951) an, als Ivy ihn gerade besucht.
Die Dreharbeiten fanden im Dezember 2007 in der Metropolregion Los Angeles statt, das Autohaus befindet sich in Alhambra. Der Film feierte am 14. August 2009 in den USA und Kanada seine Weltpremiere. In den deutschsprachigen Kinos erschien der Film nicht. Am 12. Oktober 2010 wurde der Film mit deutscher Tonspur auf DVD veröffentlicht. Die deutschsprachige TV-Premiere erfolgte am 4. April 2011 beim deutschen Pay-TV-Sender Sky Cinema, und die Free-TV-Premiere am 28. Juli 2015 bei ProSieben Maxx.
Rezeption Einspielergebnisse Die Produktionskosten des Films werden auf 10 Millionen US-Dollar beziffert. Die weltweiten Einnahmen des Films belaufen sich auf rund 15,3 Millionen US-Dollar, davon allein rund 15,1 Millionen US-Dollar in den USA und Kanada. In Europa wurden rund 18.000 Kinotickets verkauft.
Kritik
Der Film wurde von den Kritikern überwiegend negativ aufgenommen. Das Filmkritik-Portal Rotten Tomatoes gibt für den Film 27 % positive Rezensionen an, basierend auf 103 Kritiken. Zusammenfassend heißt es dort: Bei Metacritic konnte ein Metascore von 39, basierend auf 23 Kritiken, erzielt werden.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2009 Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Filmparodie Kategorie:Filmkomödie