mini|alternativtext=Stahlstich "Eine gefährliche Wunde" nach Moeslagen, das die liebevolle Versorgung eines am Finger verletzten jungen Mädchens durch eine ältere Frau zeigt|Stahlstich Eine gefährliche Wunde nach Moeslagen Johannes Wilhelm Alexander Moeselagen, auch Jan oder Jean Moeselagen (* 30. Mai 1827 in Goch, Rheinprovinz; † 16. Februar 1920 in Düsseldorf),Vgl. Lebensdaten in Johann Wilhelm Alexander Moeselagen, Datenblatt im Portal gedbas.de, abgerufen am 27. Juli 2015 war ein Genremaler der Düsseldorfer Schule.

Leben Moeselagen wurde als Sohn des aus Nimwegen gebürtigen Kaufmanns Johann Martin August Moeselagen (1797–1827) und der Elisabeth Brevidowski (* 1799) in Goch am Niederrhein geboren., Datenblatt im Portal genealogieonline.nl, abgerufen am 27. Juli 2015 Bereits in Jugendjahren war Moeselagen mit dem späteren Architekten Pierre Cuypers aus Roermond befreundet. Später, von 1852 bis 1907, verband sie eine briefliche Korrespondenz.Vgl. Inventaris van het persoonsgebonden archief: Cuypers: P.J.H. Cuypers (1827–1921), J.Th. J. Cuypers (1861–1949), P.J.J.M. Cuypers (1891–1982), S. 31 (), abgerufen im Portal searchassets.nai.nl am 27. Juli 2015 Gemeinsam mit August Wagener und Henri Pieters unternahmen Cuypers und Moeselagen Streifzüge durch die Gegend. 1845 zogen Moeselagen, Cuypers und Wagener nach Belgien.A.J.C. van Leeuwen: Pierre Cuypers, architect (1827–1921). Verlag Waanders, Zwolle 2007, S. 68 In den Jahren 1846/1847 besuchte Moeselagen die Kunstakademie Düsseldorf. 1848 studierte er dann bei dem belgischen Maler Josephus Laurentius Dyckmans in Antwerpen. Nach kurzem Aufenthalt in Belgien ließ er sich dauerhaft in Düsseldorf nieder, wo er in den Jahren 1872 bis 1880 mehrfach Ausstellungen beschickte. Von 1858 bis 1884 und von 1910 bis 1920 war Moeselagen ein Mitglied des Künstlervereins Malkasten.

Werke (Auswahl) Moeselagen erwarb sich einen Ruf als Genremaler. Seine detailreichen und poesievollen Szenen waren lasierend gemalt.

Der junge Künstler (Das junge Genie), 1862, ausgestellt im Genter Salon des Jahres 1865XXVIe. Exposition Nationale e Triennale de Gand Salon de 1865. Verlag Eugene Vanderhaeghen, Gent 1865, S. 52, Nr. 399 (Google Books) Samstag, 1866 Verborgenes Plätzchen Mutterglück, 1869 Westfälische Gastfreundschaft, 1872Kunsthaus Lempertz (Hrsg.): Gemälde älterer und neuzeitlicher Meister: Nachlaß Frau Baurat Bouressi, Köln, und anderer Besitz. Versteigerung vom 25. und 26. Oktober 1921. Katalog Nr. 200, Köln 1921, S. 6 (Digitalisat) Junge und alte Augen, Düsseldorf 1874 Großmutter bäckt Eierkuchen, Düsseldorf 1876 Spiegelblank Auszug der Prozession, Düsseldorfer Ausstellung 1880

Literatur Möselagen, Jean. In: Hermann Alexander Müller: Biographisches Künstler-Lexikon. Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig 1882, S. 379 (Digitalisat)

Weblinks Jean A. Moeselagen, Webseite im Portal blouinartinfo.com

Einzelnachweise

Kategorie:Maler (Düsseldorfer Malerschule) Kategorie:Genremaler Kategorie:Geboren 1827 Kategorie:Gestorben 1920 Kategorie:Mann